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Robert schreibt in seinem Blog über die 10 Vorteile eines guten Models und möchte andere Erfahrungen dazu lesen.
Punkt 1 auf seiner Liste kann ich persönlich nicht zustimmen.
Keine Tattoos und Piercings: Sichtbare Tattoos und Piercings, also vor allem am Hals, Händen und oberen Rücken schrecken viele Bildkäufer von Stockfotografie ab und sorgen dafür, dass das Model z.B. für seriöse Business-Motive nicht fotografiert werden kann. Höchstens für Subkultur-Motive sind Tattoos und Piercings erwünscht. Viele professionelle Agenturen lehnen Models mit Tattoos auch deswegen ab, weil ein temporäres Tattoo leicht anzubringen, ein echtes aber schwieriger zu verdecken ist.
Das liegt sicher daran, dass ich bei meinen Modelbildern nicht primär die gute Verkaufbarkeit im Vordergrund sehe, sondern es mir um das Model und das Bild an sich geht. Je individueller und aussergewöhnlicher ein Model ist, desto lieber ist es mir. Das kann ein tolles Outfit und Styling sein, oder eben Körperschmuck wie Tattoos oder Piercings.
Was ist mir sonst wichtig?
Auf jeden Fall muss die Chemie stimmen, ansonsten macht die Arbeit zusammen nur halb so viel Spass.
Sehr begrüssenswert finde ich es auch, wenn das Model eigene Ideen hat und sich schon vorher Gedanken um die Bilder macht und eine grosse Auswahl an Klamotten und vielleicht sogar Accessoires mitbringt.
So hat bei meinem letzten Shooting mein Model Cyana nicht nur ein bezauberndes rotes Latexkleid aus dem Koffer gezaubert, sondern auch noch ein paar Luftballons mitgebracht, die wir als Deko bei den Bildern verwenden konnten. So macht ein Shooting richtig Spass!
Ein weiterer Pluspunkt ist natürlich, wenn das Model sicher im Posing ist und sich auch traut, verschiedene Gesichtsausdrücke auszuprobieren.
Dazu gehört selbstverständlich auch ein bisschen schauspielerisches Talent, mit dem nicht jeder gesegnet ist. Wenn es ein Model aber das Talent hat, kann das sehr gut dazu beitragen, dass aus den Bildern was Besonderes wird.



