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Müssen Portraits immer ganz klassisch im Hochformat sein? Ich denke nicht! Durch das Querformat kann man den Ausschnitt enger fassen und den Blick aufs Wesentliche lenken.
Die Augen wirken intensiver, da sie grösser im Bild sind und es nicht viel aussen herum gibt, was davon ablenkt.
Ausgeleuchtet wurde das Portrait von Model Gruselwusel mit zwei Softboxen, einer links und einer rechts von ihr. Anschliessend wurde das Bild in Lightroom entwickelt und dann schliesslich in Photoshop bearbeitet.
Neben einer normalen Beauty Retusche, wurde mittels Dodge and Burn die Lichter und Schatten ein bisschen herausgearbeitet, um die Kontraste zu erhöhen.
Die Unschärfe im Bereich des Mundes ist übrigens nicht am Computer entstanden, sondern liegt einfach daran, dass der Mund schon nicht mehr ganz in der Schärfeebene liegt.

