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…ist und bleibt eine grosse weisse Wand oder Decke, über die man indirekt blitzen kann.
Vor kurzem hatte ich wieder die Gelegenheit Business Portraits für meinen Arbeitgeber MaibornWolff et al zu machen. Der Aufbau und die Bildcharakteristik habe ich einem früheren Artikel schon einmal beschrieben und ihr könnt die Idee, die hinter den Bildern steckt, hier nachlesen.
Auch dieses Mal habe ich wieder mit zwei Aufsteckblitzen gearbeitet, die per Funk ausgelöst wurden. Die verwendeten Lichtformer waren hier “nur” die bestehenden Wände und Decken.
Ein Blitz – auf 28 mm gezoomt – war hinter mir in die Ecke zwischen Wande/Sonnenschutz am Fenster/Decke gerichtet. Damit wird das Licht von der grossen weissen Fläche zurückgeworfen und wird dadurch sehr weich und diffus, genau so, wie ich es hier brauche.
Der zweite Blitz war auf die weisse Wand im Hintergrund gerichtet, damit auch dieser schön hell wird.
Es müssen also nicht immer grosse Softboxen oder Schirme sein, man muss nur die Möglichkeiten, die die Location hergibt, richtig nutzen!




Das war nur die Wand? Wow, nicht schlecht, vor allem wenn man bedenkt, wie portabel man damit sein kann und wie stark es die Kosten reduziert.
Generell ne gute Sache, auch bei Hochzeiten/Feiern etc. sind weiße Flächen willkommen um plattblitzen zu vermeiden. Und die kleinen Aufsteckblitze sind mittlerweile auch extrem leistungsfähig, wenn es darum geht weitere Entfernungen zu überbrücken.
Weniger ist oftmals mehr – das gilt wohl auch hier. Danke für den Artikel und die beispielhaften Bilder!
Mist, jetzt ist mit dem Abhören aufgeflogen
Interessanterweise habe ich meinem Assistenten heute am Telefon GENAU DIESEN Tipp gegeben. (Komm gib’s zu, Du hörst mich ab!)
Wenn man erstmal nur 1 (Studio)Blitz und noch keine Softbox hat, ist eine große weiße Wand die beste Softbox und indirektes Blitzlicht das Mittel der Wahl.
Ein schönes Beispiel, dass man oft mit wenig viel erreichen kann