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Von meinem Shooting mit La Candy habe ich vor einiger Zeit schon berichtet. Heute werde ich Euch noch ein Bild aus dem Shooting vorstellen und erklären, wie es entstanden ist.
Als ich gesehen habe, dass mein Model auch einen schwarzen Latex Catsuit als Outfit dabei hatte, wusste ich, dass ich mal wieder ein Bild im Matrix-Style machen sollte.
Ausgangsbild war folgendes:
Als erstes habe ich mich an die Bearbeitung der Haut gemacht, auch wenn man in diesem Bild eigentlich nicht wirklich viel davon sieht.
Die verwendete Technik für die Beautyretusche habe ich früher hier schon einmal beschrieben.
Im nächsten Schritt habe ich Augen und Mund genauer bearbeitet. Die Augen sollten leuchtender und farbiger sein und die Lippen ein bisschen betont werden. Die Augenfarbe und das Augenweiss habe ich dieses Mal einfach mit einem weichen Pinsel und der gewünschten Farbe nachgemalt. Dabei ist es wichtig, den Fluss herunterzusetzen (ca.10-20%), weil es sonst auch mit einem druckempfindlichen Stift recht schwer ist, das ganze vernünftig hinzubekommen.
Jetzt wird es Zeit, einen neuen Hintergrund einzufügen. Das Maskieren des Models habe ich hier zum Teil mit dem magnetischen Lasso gemacht, da sich der Catsuit sehr gut vom grauen Hintergrund unterscheidet und das Werkzeug damit recht gut funktioniert.
Damit kommen wir dem Matrix Bild schon näher, allerdings sieht das Model noch sehr reingesetzt aus. Um das zu ändern, passe ich die Licht- und Farbstimmung an. Zum Anpassen der Lichtstimmung verwende ich gerne neutral graue Ebenen, auf denen ich dann mit weiss und schwarz Lichter und Schatten male. Die Technik ist die gleich wie bei meinem ersten Dodge & Burn Tutorial. Auch ein Wolken- oder Fasernfilter kann auf einer neutralgrauen Ebene, die im Modus weiches Licht verrechnet wird, zu interessanten Effekten führen. Da heisst es einfach ein bisschen rumprobieren.
Das Model ist jetzt schon deutlich besser in die ganze Szene eingebunden. Als kleines Detail habe ich den Hintergrund sich noch auf der Brille spiegeln lassen. Dazu habe ich einen Teil des Hintergrunds kopiert und mit dem (Frei-)Transformieren Werkzeug angepasst, so dass die Form der Brille berücksichtigt wird.
Bis zu diesem Zeitpunkt ist das Bild völlig nicht-destruktiv bearbeitet. Ich kann jederzeit in einer der unteren Ebenen noch etwas ändern und die Auswirkung ist sofort im Bild zu sehen.
Für den letzten Schliff brauche ich jetzt aber doch zusammengefasste Kopien aller Ebenen.
In den letzten Schritten habe ich den Kontrast nochmal verstärkt und das Bild etwas geschärft.
Das wars auch schon. Ich hoffe, der Artikel hat Euch gefallen! Fragen oder Anmerkungen könnt ihr wie immer gerne in den Kommentaren stellen.








[...] ich anhand der Ebenen eines meiner Bilder verdeutlichen. Die Entstehung des Fotos habe ich in einem Artikel auf meinem Blog schon besprochen, aber diesmal geht es mir um etwas [...]