(Noch) eine bezaubernde Jeannie

Posted by Stefan | Posted in Bildbearbeitung, People | Posted on 29-07-2010

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Es ist schon eine ganze Weile her, seit ich einen Artikel über mein Bild eines Flaschengeistes geschrieben habe.  Heute ist es wieder soweit, natürlich nicht über das gleiche Bild, sondern über ein neues.

Als Selma für ein Shooting bei mir war, habe ich es mir nicht nehmen lassen, ein Bauchtanz-Klischee-Flaschengeist-Bild zu machen. Wichtig war mir dabei, dass es dem ersten Bild nicht zu ähnlich ist, sondern dass es eine neue Interpretation des Themas wird. Allerdings ist das etwas, was ich immer unheimlich schwer finde. Wenn ich schon ein bestehendes Bild im Kopf habe und dazu eine neue Idee entwickeln soll, dauert das manchmal ein bisschen.

Aber ich denke, es ist mir geglückt.

Ich habe das Bild dieses Mal viel dunkler gehalten und auch die Farben nicht so stark leuchten lassen. Auch den Übergang zwischen Lampe und Geist habe ich hier anders gelöst. Während ich beim ersten Bild noch mit dem Wischfinger gearbeitet habe, habe ich hier Rauch in mehreren Ebenen verwendet um den Übergang zu gestalten.

So, wer weiss, wann der nächste Flaschengeist zu der Sammlung dazu kommt…

Pink Girl – Eine PSD Datei mit allen Ebenen

Posted by Stefan | Posted in Bildbearbeitung, Download, Tutorial | Posted on 21-07-2010

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Calvin Hollywood hat vor einiger Zeit auf seinem Blog eine Photoshop PSD Datei zum Download angeboten und alle Leser aufgerufen, das doch auch öfter mal zu tun.

Wieso eigentlich nicht?

Ich schaue mir auch gerne PSD Dateien und den Aufbau der Ebenen von anderen Künstlern an, da man dadurch immer wieder was lernen kann.

Also habe ich mir gedacht, ich stelle Euch heute die PSD Datei zum Bild mit dem Namen “Pink Girl” zum Runterladen bereit.

Bevor ihr zu viel erwartet, dies ist eine recht einfache Photoshop Datei, aber ich wollte nicht gleich mit den komplexesten PSDs anfangen.

Ich hoffe aber, dass der ein oder andere trotzdem was davon lernen kann.

Der Vorteil einer kompletten PSD Datei gegenüber einem Screenshot des Ebenenaufbaus ist natürlich, dass man alle Einstellung sehen kann:

  • Wie werden die Ebenen verrechnet?
  • Mit welcher Deckkraft?
  • Wie sind die Einstellungen der Filter?

Allerdings bedeutet es nicht, dass wenn die Einstellungen bei diesem Bild funktionieren, dass sie auch bei einem anderen so sein müssen. Da ist probieren angesagt!

Wenn ihr Fragen dazu habt, könnt ihr sie natürlich gerne in den Kommentaren stellen.

Die Datei ist ca. 50 MB gross und mit einem Klick auf das Bild könnt ihr sie runterladen.

Was haltet ihr davon? Bringt Euch die PSD Datei was? Wenn ja, könnte ich mir vorstellen, das öfters zu machen…

Von der Idee zum Bild – A Vampire Story

Posted by Stefan | Posted in Bildbearbeitung, Tutorial, Von der Idee zum Bild | Posted on 27-05-2010

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Seit langem gibt es heute mal wieder einen Beitrag zur Kategorie “Von der Idee zum Bild”, in dem ich Euch die komplette Entstehungsgeschichte eines Bildes beschreibe.

Die Idee ist folgende: Meine junge Vampirlady – oder vielmehr ein Teil des Kleides – löst sich auf und wird zu vielen Fledermäusen, die in alle Richtungen wegfliegen.

Das Ausgangbild haben wir im Studio vor neutral-grauem Hintergrund (wen wundert’s?) gemacht. Für die Ausleuchtung war es wichtig, dass ich wusste, wie das Bild am Ende aussehen sollte. Ich wollte einen grossen Vollmond oben rechts haben, der natürlich Licht auf unser Model wirft. Also war ein Blitz hinten rechts positioniert und relativ stark eingestellt. Von der anderen Seite sollte eine warme Lichtquelle auf die Vampirin scheinen. Im Studio wurde diese Aufgabe von einem Beauty Dish übernommen.

So sieht das ganze dann nach einer Grundbearbeitung in Lightroom und leichtem Verflüssigen in Photoshop aus. Beim Verflüssigen habe ich vor allem die Augen etwas weiter auf gemacht.

Als nächster Schritt kommt der Hintergrund dran. Ein schöner Vollmond, eine alte Laterne, irgendeine Mauer und ein bisschen Gestrüpp. Diese Teile habe ich alle übereinander gelegt und mit verschiedenen Ebenenmodi verrechnet. Helle Bestandteile wie der Mond lassen sich dabei mit dem Modus Screen oder Lighten recht gut einbinden.

Die Maske für das Model habe ich dieses mal übrigens zum grossen Teil mit dem Magnetic Lasso Tool gemacht. Damit das gut geht, habe ich über eine Einstellungsebene vom Type Curves die Kontraste so verstärkt, dass das Tool gut arbeiten kann. Die Einstellungsebene konnte ich nach der Maskierung wieder löschen. Read the rest of this entry »

Photoshop Quicktip – Speicher sparen beim Einsatz von Ebenenmodi

Posted by Stefan | Posted in Bildbearbeitung, Quick Tip | Posted on 28-04-2010

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Heute gibt es mal wieder einen kleinen, aber recht nützlichen Trick, den vielleicht der eine oder andere von Euch noch nicht kennt:

Wenn man mit Ebenenmodi wie z. B. weiches Licht oder in meinem Fall negativ multiplizieren arbeiten möchte, kopiert man meisten eine vorhandene Ebene (Strg-J) um dann den Modus einstellen zu können. Funktioniert auch problemlos.

Man kann aber auch eine Einstellungsebene wie beispielsweise Helligkeit & Kontrast erstellen, nichts daran ändern und dann den Ebenenmodus für diese Einstellungsebene setzen.

Das Ergebnis ist genau das gleiche und ihr werdet Euch jetzt fragen, warum man das machen sollte. Ganz einfach, schaut mal auf den Speicherverbrauch unten links.

118,8 MB bei der Ebenenkopie und 63,5 MB bei der Variante mit der Einstellungsebene. Gerade wenn man diese Technik öfters in einem Bild anwendet, kann man so einiges an wertvollem Arbeitsspeicher sparen. Die Dateigrösse auf der Festplatte war bei mir zwar auch um ca. 1/3 kleiner, das ist auch noch ein netter Nebeneffekt, aber für mich jetzt nicht so entscheidend.

Tarot – XVII Der Stern

Posted by Stefan | Posted in Bildbearbeitung, People, Tarot | Posted on 17-04-2010

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Es ist ja schon ein bisschen her, als ich über mein Tarot Projekt geschrieben habe. Und ja, das Projekt läuft immer noch, ich bin nur nicht dazu gekommen, die Artikel für meinen Blog hier zu schreiben.

Heute möchte ich Euch die Karte Nummer 17 Der Stern vorstellen.

In der Einführung habe ich erwähnt, dass die Bilder in Richtung Teilakt und verdeckter Teilakt gehen werden, weil ich damit recht geschickt das Problem von aufwendigen Kostümen umgehen kann.

Jetzt ist es aber auch nicht immer einfach, eine Pose zu finden, die einerseits alles verdeckt und andererseits zu der Karte passt. Für die Stern Karte wollte ich, dass die Sterne aus der Hand meines Models herunterfallen. Also habe ich mir dies zu Nutze gemacht, um mit den herunterfallenden Sternen ein bisschen was zu verdecken.

Noch ein paar Worte zur Bildbearbeitung und auch hier zu den Sternen: Diese sind mit unterschiedlichen Pinselspitzen gemalt, wobei die Parameter so eingestellt sind, dass es eine gewisse Streuung gibt.

Um die Sterne besser steuern zu können, habe ich sie auf verschiedenen Ebenen gemalt, so dass ich über die Ebenentransparenz recht einfach ein paar weniger scheinend machen konnte. Ausserdem konnte ich so über die Ebenenmaske die Sterne gezielt da wieder ausblenden, wo sie nicht sein sollten.

Stefan Kassal - mygall

Von (über-)eifrigen Visas und explodierenden Köpfen

Posted by Stefan | Posted in Bildbearbeitung, People, Von der Idee zum Bild | Posted on 29-03-2010

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Vor einiger Zeit war die wunderbare Moviko bei mir im Studio, die Visagistin und Model in einer Person ist. Eigentlich die ideale Kombination!

Was allerdings passiert, wenn man es mit dem Styling übertreibt, seht ihr in dem Bild unten.  Nachdem ich im Podcast von Calvin Hollywood gesehen habe, wie einfach es in Photoshop ist, die Entstehung eines Bildes als Animation zu zeigen, habe ich das hier gleich einmal ausprobiert.

Stefan Kassal - mygallStefan Kassal - zoonar

Jetzt noch ein paar Worte zur Entstehung des Bildes: Ich wollte schon seit langer Zeit ein Bild mit diesem Explosionseffekt machen, aber mir fehlte die Idee, wie ich den (einigermassen) sinnvoll in ein Bild einbauen konnte. Während Moviko und ich dabei waren, die Einzelheiten des Shooting auszumachen, bekam ich die Idee mit dem Fön, was ja bei ihr als Visa super passt. Und so war die Idee zu dem Bild geboren.

Beim Shooting mussten wir einige viele Bilder machen, bis wir welche hatten, die geeignet waren. Es ist eben nicht einfach, sich einen Fön, der auf volle Power läuft in das Gesicht blasen zu lassen und dabei trotzdem die Augen offen zu lassen. Das Ausgangsbild von meinem Model hier ist auch aus zwei Bildern zusammengesetzt, weil mir bei einem die Haare so gut gefallen haben und beim anderen der Gesichtsausdruck… Photoshop machts möglich!

Bestimmt interessiert Euch noch, wie der Explosions-Effekt gemacht ist, oder? Im Prinzip ist es “nur” ein malen mit Pinselspitzen. Ich habe hier eine Pinselspitze in Blattform genommen und die Parameter dafür so eingestellt, dass möglichst viele Variationen beim Malen entstehen.

Beim Malen der Teile malt man dann auf einer Ebene die Teile, die wegfliegen und auf einer Maske malt man den Kopf des Models weg, da er sich ja auflöst. Dabei muss man einfach ein bisschen rumprobieren und auch immer wieder die Grösse des Pinsels ändern.

Damit die Farben der wegfliegenden Teile passen, habe ich eine grobe Auswahl des Kopfes und der Haare gemacht, diese auf eine neue Ebene kopiert und dann so verzerrt, dass diese neue Ebene alle fliegenden Teile überdeckt. Anschliessend noch den Ebenenmodus auf Farbe oder weiches Licht ändern (einfach ausprobieren, was am besten aussieht)  und schon ist man seinem Ziel ein gutes Stückchen näher.

Ansonsten habe ich die Farben noch ein bisschen verstärkt und ein paar Details mit Dodge and Burn herausgearbeitet.

Also denkt das nächste Mal daran: Zu viel Fönen kann gefährlich sein!

Deshalb liebe ich Photoshop!

Posted by Stefan | Posted in Bildbearbeitung | Posted on 18-02-2010

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Zum 20-jährigen Jubiläum von Photoshop veranstaltet Dirk auf seinem Blog ein Gewinnspiel. Auch am Geburtstag selbst, Freitag den 19.2.2010 gibt es noch viel zu gewinnen.

Da ich es interessant finde, die Aussage “Deshalb liebe ich Photoshop!” zu hinterlegen, mache ich da glatt mit.  Weshalb liebe ich also Photoshop? Eigentlich ganz einfach: Viele meiner Bilder wären ohne Photoshop nicht möglich!

Wenn ich ein Model vor einem bestimmten Hintergrund haben möchte, der real nicht verfügbar ist, montiere ich ihn in Photoshop in das Bild.

Wenn ich irgendwelche Kreaturen brauche, die nur schwer zu fotografieren sind, zaubere ich mir diese Drachen und Ungeheuer am Computer ins Bild.

Wenn ich ein Fantasiewesen wie einen Neoangel oder einen Cyberangel im Bild möchte, ist das mit Photoshop kein Problem.

Wenn das Hautbild einer Person mal nicht so perfekt ist, greife ich ihn den virtuellen Schminkkoffer von Photoshop.

Wenn die Lichtstimmung nicht ideal war, knipse ich in Photoshop zusätzliche Lichter an, oder mache sie aus.

Wenn ich eine Idee habe, die nur schwer fotografisch umzusetzen ist, ist Photoshop oft die Lösung dafür.

Das sind doch eigentlich genug Gründe, oder?

Dodge and Burn Tutorial – Technik mit Gradationskurven

Posted by Stefan | Posted in Bildbearbeitung, People, Tutorial | Posted on 08-11-2009

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In meinem letzten Tutorial über Dodge and Burn (Abwedeln und Nachbelichten) habe ich gezeigt, wie man mit einer neutral grauen Ebene sehr gezielt abdunkeln und aufhellen kann. Nicht nur in Photoshop führen viele Wege zum Ziel, deshalb verwende ich dieses Mal zwei Gradationskurven um diesen Effekt zu erreichen.  Das Ziel bleibt dabei das gleiche wie beim letzten Mal: ich möchte die Kontraste verstärken um damit bestimmte Details im Bild hervorzuheben.

Das Ausgangsbild ist aus einem Shooting mit Model Dreamlight. Da Bild ist so allerdings nicht direkt aus der Kamera, sondern ich habe schon eine kleine Beauty Retusche gemacht. Wenn ihr mit der Maus auf das Bild geht, seht ihr, wie es nach der Dodge and Burn Bearbeitung aussieht.

Dodge_and_Burn_Tutorial_start_C_Stefan_Kassal

Wie habe ich also hier gearbeitet? Wie schon angedeutet, habe ich mit Gradationskurven gearbeitet, nämlich mit zweien. Eine ist für das Aufhellen, die andere für das Abdunkeln zuständig.

Über eine schwarze Ebenenmaske blende ich die Einstellungsebene erst einmal komplett aus. Anschliessend male ich mit weiss an den Stellen auf der Ebenenmaske, an denen ich entweder nachbelichten oder abwedeln möchte. Hier empfiehlt es sich wieder, mit einem Grafiktablett zu arbeiten, so dass man die Deckkraft der Farbe fein über den Druck des Stiftes regeln kann. Es geht aber natürlich auch ohne, allerdings muss man dann die Deckkraft manuell einstellen.

Die beiden Ebenen bzw. Ebenenmasken sehen bei mir am Ende so aus:

Dodge_and_Burn_Tutorial_Dodge_Ebene_C_Stefan_KassalDodge_and_Burn_Tutorial_Burn_Ebene_C_Stefan_Kassal

Diese Technik hat meiner Meinung nach einen grossen Vor- und Nachteil.

Der Vorteil ist, dass die Übergänge zwischen den bearbeiteten Stellen und den angrenzenden, die nicht verändert werden sollen, fliessender ist. Den Nachteil, den ich sehe, ist, dass man jedes Mal die Ebene wechseln muss, wenn man statt aufzuhellen eben abdunkeln möchte. Das konnte ich bei der letztens vorgestellten Technik schön über die Taste X machen, da ich auf nur einer Ebene gearbeitet habe. Dafür kann ich natürlich hier über die Ebenendeckkraft den Effekt feiner dosieren und zwar unabhängig fürs Aufhellen und Abdunkeln. Im Prinzip muss jeder selber ausprobieren, mit welcher Technik man besser zu Recht kommt.

Die beiden Gradationskurven müssen im Übrigen nicht zwingend im Ebenen Modus “Normal” angewandt werden. Manchmal liefert hier der Modus “Luminanz” bessere Ergebnisse, da die Tonwerte damit nicht verändert werden.

Eigentlich wäre das Bild nach dieser Bearbeitung auch schon fertig, ausser man möchte dem Bild einen bestimmten Look verleihen. Genau das habe ich hier am Ende noch gemacht.

Dodge_and_Burn_Tutorial_final_C_Stefan_Kassal

Stefan Kassal - mygallStefan Kassal - zoonar

Neues Projekt – Tarotkarten – Karte 21: Die Welt

Posted by Stefan | Posted in Allgemein, Bildbearbeitung, People, Tarot | Posted on 09-10-2009

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Vor einiger Zeit habe ich mir ein länger laufendes Projekt ausgedacht: Ich möchte die 22 Tarot Karten der grossen Arkana in Bildern darstellen. Es ist jetzt nicht so, dass ich mit Tarot viel zu tun hätte, aber es gibt einen schönen Rahmen für das Projekt ab, damit die Bilder zusammen passen. Thematisch passt es auch ganz gut, da ich viel mit Fantasyelementen arbeiten kann.

Um das Problem zu umgehen, dass ich viele aufwendige Kostüme brauche um die einzelnen Figuren darzustellen, werden die Bilder zum grössten Teil recht sexy und erotisch sein, also in den Bereichen Teilakt und verdeckter Teilakt.

Das Projekt wird eine ganze Weile laufen, bis alle Bilder fertig sind und ich werde die entstandenen Karten nach und nach hier zeigen und dabei immer auf einen Aspekt näher eingehen.

Die ersten Karte, die ich gemacht habe, ist die Karte 21 – Die Welt – und damit die letzte Karte der grossen Arkana, da die Zählung bei 0 (Der Narr) anfängt.

XXI Die Welt

Stefan Kassal - mygall

Der Look der Karten soll natürlich immer derselbe sein, wie es eben bei einem vollständigen Kartendeck der Fall ist. Heute möchte ich auf die Bearbeitung der Haut näher eingehen. Read the rest of this entry »

Beautyretusche und Hautretusche – ein Tutorial

Posted by Stefan | Posted in Bildbearbeitung, People, Tutorial | Posted on 21-09-2009

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In diesem Beitrag möchte ich Euch einen Weg vorstellen, wie ich eine Beauty- oder auch Hautretusche durchführe. Zuerst einmal das Ausgangsbild.

BeautyRetusche_kontrastreich_start

Das Bild meines Models sieht eigentlich schon sehr gut aus, aber trotzdem werde ich eine Beautyretusche durchführen um das Bild mehr in Richtung Cover eines Hochglanz- oder Modemagazins aussehen zu lassen.

Wie immer arbeite ich dabei mit Adobe Photoshop CS4, die Schritte sind aber auch in älteren Versionen von Photoshop oder anderen Bildbearbeitungsprogrammen wie z.B. The Gimp möglich.

Im ersten Schritt bessere ich kleinere Hautunreinheiten aus. Da ich gerne möglichst nicht-destruktiv arbeite, lege ich mir deshalb eine Kopie der Hintergrundebene an (Ctrl-J) und arbeite auf dieser. Mein Lieblingswerkzeug dafür ist das Ausbessernwerkzeug. Damit markiere ich den Bereich, den ich ausbessern möchte und ziehe ihn auf einen ähnlichen Bereich, der keine “Makel” hat. Bei solchen Arbeiten ist es meist sinnvoll, sich das Bild in der Zoomstufe 100% anzeigen zu lassen.

BeautyRetusche_kontrastreich_1

Als nächstes lege ich mir wieder einen Ebenenkopie an, stelle den Ebenenmodus auf Strahlendes Licht (Vivid Light) und invertiere das Bild (Ctrl-I). Das Ergebnis ist erst einmal etwas ungewöhnlich aus, aber das passt so.

BeautyRetusche_kontrastreich_2

Bevor ich weitermache, konvertiere ich diese Ebene für Smartfilter, so dass ich später die Filtereinstellungen noch anpassen kann. Dann rufe ich als ersten Filter den Gausschen Weichzeichner (Gaussian Blur) auf und bringe wieder ein bisschen Struktur zum Vorschein.

BeautyRetusche_kontrastreich_3

Gleich anschliessend kommt der Hochpassfilter (High Pass) zum Einsatz, der das ganze Bild recht weich macht. Die Einstellung wähle ich dabei so, dass mir die Haut gefällt.

BeautyRetusche_kontrastreich_4

Was dabei mit dem Rest des Bildes passiert, interessiert mich nicht, da ich den Effekt mit Hilfe einer  Ebenenmaske eh nur da einblende, wo ich ihn brauche, nämlich auf der Haut. Read the rest of this entry »