Tethered Shooting mit Lightroom und Canon EOS Utility

Posted by Stefan | Posted in Bildbearbeitung, Tutorial | Posted on 03-06-2010

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In diesem Artikel möchte ich zeigen, wie einfach es ist, Bilder bei einem Shooting direkt von der Kamera auf den Computer bzw. Notebook zu laden.

Der Vorteil, den das hat, dürfte klar auf der Hand legen: Ich kann die Bilder auf meinem grossen Monitor viel besser beurteilen als und dem kleinen Display der Kamera. Ausserdem sieht mein Model die Bilder so auch gleich und kann so selber die Pose korrigieren bzw. sieht wie sie wirkt.

Meine Anleitung funktioniert mit Lightroom und dem Canon EOS Utility. Ich denke aber, dass es auch auf andere Kameras mit ähnlicher Software übertragen werden kann.

Wenn ich meine Kamera per USB mit dem Rechner verbinde, öffnet sich bei mir automatisch das Canon EOS Utility. Wenn das bei Euch nicht so eingestellt ist, müsst ihr es von Hand starten.

TetheredShooting Lightroom EOS CanonUtility 161x399 Tethered Shooting mit Lightroom und Canon EOS Utility

Hier geht ihr auf den Button Preferences und bekommt dann folgendes Fenster.

TetheredShooting Lightroom Settings CanonUtility Destination 400x280 Tethered Shooting mit Lightroom und Canon EOS Utility

Den Basic Settings Reiter habe ich schon übersprungen, wichtig für uns ist nämlich der Destination Folder. Hier wählt man einen beliebigen Ordner auf der Platte, den man vorher angelegt hat. Wichtig ist, dass der Ordner leer sein muss! Read the rest of this entry »

Photoshop Quick Tip – Ebenen zu einer neuen zusammenfassen

Posted by Stefan | Posted in Bildbearbeitung, Quick Tip | Posted on 04-12-2009

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Der Shortcut, den ich Euch heute vorstellen möchte, ist ungefähr genauso lang wie der Titel dieses Artikels und verdient damit den Namen Shortcut eigentlich gar nicht. Trotzdem ist er extrem nützlich.

Oft gibt es einen Punkt in der Bildbearbeitung, an dem man alle bisherigen Ebenen auf einer Ebene kombiniert braucht, um zum Beispiel einen Filter darauf anwenden zu können. Man könnte natürlich das komplette Bild auf die Hintergrundebene reduzieren (Layer-Flatten Image), aber das ist im Sinne einer nicht-destruktiven Bildbearbeitung das schlechteste, was man manchen kann, da man anschliessend keine Möglichkeit mehr hat, Änderungen an z.B. Einstellungsebnen zu machen.

Eleganter ist es da mit CTRL-ALT-SHIFT-E alle Ebenen zu einer neuen zusammenzufassen. Damit bleiben nämlich alle bisher erstellten Ebenen erhalten.

PS QuickTip CtrlAltShiftE 370x400 Photoshop Quick Tip   Ebenen zu einer neuen zusammenfassen

Bildauswahl oder “Viele Wege führen nach Rom”

Posted by Stefan | Posted in Bildbearbeitung, Tutorial | Posted on 27-02-2009

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Phil schreibt in seinem Blog darüber, wie der die Bilder nach dem Shooting auswählt. Ich hatte meinen Workflow hier schon mal kurz beschrieben. Aber weil ich neugierig bin, habe ich mal einen Teil von Phils Methode ausprobiert und ich muss sagen, sie gefällt mir recht gut. Seinen kompletten Workflow lest ihr am besten in seinem Blog nach.

Zu Beginn mache ich mir Stacks mit ähnlichen Bildern, aus denen ich dann das beste raus suchen möchte. Anschliessend markiere ich alle Bilder eines Stacks (vorher den Stack expandieren) und klicke auf das erste Bild.

Jetzt wechsle ich in den Compare Modus (Taste C) und habe somit zwei Bilder zur Auswahl, am Anfang wird das erste Bild zwei mal angezeigt. Im linken Fenster habe ich meinen aktuellen Favoriten (Select) und rechts praktisch den Herausforderer (Candidate). Mit den Cursortasten rechts und links scrollt man durch die Bilder im rechten Fenster und mit oben und unten wechselt man den Select und den Candidate aus.

compareview 400x303 Bildauswahl oder Viele Wege führen nach Rom

Wenn man nun irgendwelche anderen Bildmarkierungen wie Flags, Labels oder Sterne vergibt, werden die immer auf den aktuellen Favoriten angewendet.

Ist man durch alle Bilder durch, ist das Bild im linken Fenster dasjenige, das einem am besten gefallen hat. Das ganze ist eigentlich ganz einfach und geht recht schnell. Ich denke mal, ich werde diese Methode in Zukunft öfters mal anwenden.

Was meint ihr dazu?

Bildbearbeitungsworkflow – RAW Konvertierung

Posted by Stefan | Posted in Bildbearbeitung | Posted on 18-12-2008

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Im ersten Teil dieser Serie habe ich beschrieben, wie ich die Bilder für die Bearbeitung in Lightroom auswähle, jetzt möchte ich Euch zeigen, welche Anpassungen ich in Lightroom mache, um das beste aus der RAW Datei herauszuholen.

Der erste Schritt ist die Anpassung des Weissabgleichs. Meine Kamera habe ich praktisch immer auf automatischen Weissabgleich (AWB) stehen, so dass ich jetzt im RAW Konverter überprüfen muss, ob der Weissabgleich passt, oder ob ich etwas daran ändern möchte.

Besonders wichtig ist dieser Schritt, wenn man im Studio mit Blitzen fotografiert, da das Einstelllicht meist eine andere Farbtemperatur als der Blitz selber hat.

Das ganze ist einfach über die zwei Regler in Lightroom zu machen, wobei auch die Automatik in Lightroom oft sehr gute Ergebnisse liefert.

Als nächstes prüfe ich die Belichtung des Bildes. Gibt es helle oder dunkle Bereiche, die keine Zeichnung mehr haben?

Über die Taste “J” kann man sich diese Bereiche schnell und einfach anzeigen lassen. Zu helle Bereiche werden rot, zu dunkle blau angezeigt. Über die Regler für die Belichtungskorrektur passe ich die Verteilung von hellen und dunklen Bereichen so an, dass es mir gefällt.
lightroom zeichnung 400x312 Bildbearbeitungsworkflow   RAW Konvertierung
Mit den Reglern Fill Light und Recovery lässt sich die Zeichnung in den ausgefressenen Teilen des Bildes meist wieder zurückholen, sofern man das will. Nicht jedes Bild muss meiner Meinung nach in allen Teilen Zeichnung haben, es dürfen ruhige auch mal Teile ganz weiss oder schwarz sein, das hängt eben stark vom Bild und der gewünschten Wirkung ab.

Anschliessend stelle ich über den Kontrast- und den Klarheitregler (Clarity) den Kontrast des Bildes ein. Je nachdem, was für ein Bild ich bearbeite, mache ich das nur ganz dezent oder eben ein bisschen mehr. Das Schöne an Lightroom 2 ist, dass man diese Änderungen mit dem Adjustment Brush ganz gezielt an bestimmten Stellen des Bildes anwenden kann.

Wenn das Bild eh noch in Photoshop bearbeitet werden soll, mache ich die Einstellungen in Lightroom nur ganz dezent, wenn ich es nicht mehr in Photoshop bearbeiten will – z. B. bei Makroaufnahmen – stelle ich es in Lightroom so ein, dass es mir gut gefällt.

Zu guter letzt drehe ich manchmal noch an den Farbreglern, um die Sättigung oder Luminanz bestimmter Farbbereich zu optimieren.

Je nach Bild geht es dann in Photoshop weiter oder direkt mit der Verschlagwortung in Lightroom.