Beautyretusche und Hautretusche – ein Tutorial

Posted by Stefan | Posted in Bildbearbeitung, People, Tutorial | Posted on 21-09-2009

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In diesem Beitrag möchte ich Euch einen Weg vorstellen, wie ich eine Beauty- oder auch Hautretusche durchführe. Zuerst einmal das Ausgangsbild.

BeautyRetusche_kontrastreich_start

Das Bild meines Models sieht eigentlich schon sehr gut aus, aber trotzdem werde ich eine Beautyretusche durchführen um das Bild mehr in Richtung Cover eines Hochglanz- oder Modemagazins aussehen zu lassen.

Wie immer arbeite ich dabei mit Adobe Photoshop CS4, die Schritte sind aber auch in älteren Versionen von Photoshop oder anderen Bildbearbeitungsprogrammen wie z.B. The Gimp möglich.

Im ersten Schritt bessere ich kleinere Hautunreinheiten aus. Da ich gerne möglichst nicht-destruktiv arbeite, lege ich mir deshalb eine Kopie der Hintergrundebene an (Ctrl-J) und arbeite auf dieser. Mein Lieblingswerkzeug dafür ist das Ausbessernwerkzeug. Damit markiere ich den Bereich, den ich ausbessern möchte und ziehe ihn auf einen ähnlichen Bereich, der keine “Makel” hat. Bei solchen Arbeiten ist es meist sinnvoll, sich das Bild in der Zoomstufe 100% anzeigen zu lassen.

BeautyRetusche_kontrastreich_1

Als nächstes lege ich mir wieder einen Ebenenkopie an, stelle den Ebenenmodus auf Strahlendes Licht (Vivid Light) und invertiere das Bild (Ctrl-I). Das Ergebnis ist erst einmal etwas ungewöhnlich aus, aber das passt so.

BeautyRetusche_kontrastreich_2

Bevor ich weitermache, konvertiere ich diese Ebene für Smartfilter, so dass ich später die Filtereinstellungen noch anpassen kann. Dann rufe ich als ersten Filter den Gausschen Weichzeichner (Gaussian Blur) auf und bringe wieder ein bisschen Struktur zum Vorschein.

BeautyRetusche_kontrastreich_3

Gleich anschliessend kommt der Hochpassfilter (High Pass) zum Einsatz, der das ganze Bild recht weich macht. Die Einstellung wähle ich dabei so, dass mir die Haut gefällt.

BeautyRetusche_kontrastreich_4

Was dabei mit dem Rest des Bildes passiert, interessiert mich nicht, da ich den Effekt mit Hilfe einer  Ebenenmaske eh nur da einblende, wo ich ihn brauche, nämlich auf der Haut. Read the rest of this entry »

Geteilte Arbeit

Posted by Stefan | Posted in Bildbearbeitung, People | Posted on 10-09-2009

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Bei den folgenden Bildern, die bei einem Shooting mit Melle Noire entstanden sind, haben wir uns quasi die Arbeit des Postprocessings geteilt:

Ich habe die Entwicklung der RAW Dateien übernommen, sowie die Grundbearbeitung in Photoshop, wie Korrektur von Unreinheiten, Beautyretusche, Anpassen von Licht- und Farbstimmung, bis wir am Ende ein eigentlich fertiges Bild hatten.

Melle hat dann bei den Bildern noch andere Hintergründe eingesetzt, um sie noch ein bisschen aufzupeppen.

KontraFoto05CwebKontraFoto04bWSKontraFoto06Dweb

Abschliessend noch das Lichtsetup für die Bilder. Da es schon eine Weile her ist, hoffe ich, dass ich es noch richtig in Erinnerung habe.

lighting-diagram-1252490325

Wie ihr seht, ist die Beleuchtung hier recht unspektakulär. Auf jeder Seite steht eine Softbox, wobei die Blitze ungefähr im Verhältnis 2:1 eingestellt sind. Das ergibt zwar kein super aussergewöhnliches Licht, leuchte dafür aber das Model relativ gleichmässig aus. So eine Ausleuchtung ist meiner Meinung nach ideal, wenn man vorhat, später noch andere Hintergründe in Photoshop zu montieren.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen, oder was meint ihr dazu?

In eigener Sache: Bildbearbeitungsservice

Posted by Stefan | Posted in Bildbearbeitung | Posted on 06-01-2009

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Die gute Nachricht ist, ich bin käuflich und biete meine Bildbearbeitung jetzt auch als Service an. Die noch bessere Nachricht ist, dass es im ersten Monat (bis Ende Januar 2009) 50 Prozent Rabatt auf die Pakete

  • Optimierung
  • Beauty Retusche
  • Pimp my Picture

gibt. Auf das Paket Digital Composing gibt es 20 Prozent Rabatt.

Details zu dem neuen Service gibt es im Menupunkt Bildbearbeitsungsservice.

Die folgenden zwei Bilder sind Besipiele für das Paket Beauty Retusche.

Eine Pimp my Picture Bearbeitung könnte so aussehen:

Ein komplettes Composing sieht beispielsweise so aus:

Wer hochwertige Bildbearbeitung zu fairen Preisen sucht, ist hier genau richtig! Also sucht noch schnell Bilder aus, die ihr schon lange mal richtig bearbeitet haben wolltet und meldet Euch bei mir!

Bildbearbeitung – vom guten zum besseren Bild

Posted by Stefan | Posted in Bildbearbeitung, People | Posted on 03-09-2008

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Die Bildbearbeitung ist in der digitalen Fotografie nicht mehr wegzudenken.

Wo man früher in der Dunkelkammer versucht hat, das beste aus dem Bild herauszuholen, greift man heute in den meisten Fällen zur digitalen Bildbearbeitung.
Selbst die Kamera bearbeitet die Bild intern schon. Wenn man Bilder im JPG Format aufnimmt, übernimmt die Firmware der Kamera die komplette Umwandlung in dieses Format und legt Parameter wie Farbsättigung, Weissabgleich oder Schärfe fest.

Wer dagegen im RAW Format fotografiert, überlässt der Kamera nur die allernötigsten Schritten und hat den Rest selbst in der Hand, was selbstverständlich empfehlenswert ist.

Es gilt natürlich weiterhin, dass die Qualität des Ausgangsmaterials stimmen muss! Mit der digitalen Bildbearbeitung (oft kurz EBV oder BEA abgekürzt) kann man auch aus einem schlechten Bild kein tolles machen, obwohl das oft angenommen wird.

Heute möchte ich Euch zeigen, wie man ein “normales” Studiobild aufwerten kann, auch wenn man keinen neuen Hintergrund oder ähnliches einfügen möchte.

Das folgende Bild zeigt die endgültige Version des Bildes nach der Bearbeitung. Wenn ihr den Mauszeiger über dem Bild positioniert, seht ihr das ursprüngliche Bild, wenn ihr das Bild anklickt, seht ihr die finale Version grösser.

Stefan Kassal - zoonar

Welche Schritte habe ich also angewandt, um das Bild zu bekommen, das ich will?

  1. Bild im RAW-Konverter öffnen und die Parameter so anpassen, dass man ein gut verteiltes Histogramm hat oder das Bild schon im groben den eigenen Vorstellungen entspricht.
  2. Bild im Bildbearbeitungsprogramm (Photoshop, Gimp, Paintshop Pro,…) öffnen.
  3. Egal wie perfekt das Model gestylt ist, der erste Schritt ist immer die Beauty Retusche. Dabei werden Hautunreinheiten beseitig, so dass die Haut insgesamt glatter und weicher aussieht. Bei einer guten Beauty Retusche ist es sehr wichtig, dass man die Haut nicht einfach glattbügelt, es sollten immer noch die Poren der Haut zu sehen sein.
  4. Als nächstes wende ich eine Technik namens Dodge & Burn an. Dabei werden hellen Bereiche weiter aufgehellt und dunkle noch stärker abgedunkelt. Damit kann man zum Beispiel die Gesichtsform oder die Struktur der Kleidung betonen.
  5. Damit das ganze etwas leuchtender wird, setze ich gerne den Ebenenverrechnungsmodus Weiches Licht ein. Das kann man entweder zusammen mit einer Volltonfarbebene machen oder wie in diesem Fall, das Bild auf eine Ebene kopieren, auf weiches Licht setzen und dann weichzeichnen. Die Intensität des Effekts wird über die Ebenendeckkraft und/oder eine Ebenenmaske dosiert.

Das fertige Bild wirkt jetzt viel klarer und strahlender und könnte so durchaus in einem Hochglanz Fashion Magazin zu finden sein ;-)