Posted by Stefan | Posted in Erfahrungsbericht | Posted on 04-12-2010
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Das Gorillapod von Joby werden wahrscheinlich die meisten von Euch kennen, oder?
Es ist ein sehr praktisches Stativ, das man eigentlich immer in der Tasche haben kann und auf das dem man schnell mal die Kamera schrauben kann, wenn man eben ein Stativ braucht.
Für die ganz schweren Teleobjektive ist es auf Grund seiner Tragkraft natürlich nicht so sehr geeignet.
Ausserdem ist es aber auch ein perfektes Blitzstativ.
Gerade wenn man gerne mit Aufsteckblitzen arbeitet, sollte man sich das Gorillapod mal anschauen.
Durch die beweglichen Beine kann man es zum Beispiel an einem Geländer, einem Ast oder einer Stange festmachen. Man kann die Stativbeine aber auch so ausrichten, dass man einen unebenen Boden ausgleichen, oder es wo reinspreizen kann.

Für ein normales (Blitz-)Stativ hätte ich hier im Badezimmer keinen Platz gehabt. Für das Gorillapod war es kein Problem!
Posted by Stefan | Posted in People | Posted on 02-11-2010
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Bei den Business Portraits für MaibornWolff et al sind wir immer auf der Suchen nach neuen guten Locations im Bürogebäude.
Dabei ist es natürlich auch wichtig, wie das Wetter ist und ob viel Licht von draussen durch die grosse Fensterfront kommt, oder ob recht wenig Umgebungslicht vorhanden ist.
In diesem Fall waren die Lichtverhältnisse ideal: Es kam genug indirektes Licht durch die Fenster, aber keine pralle Sonne.
Damit war kein Blitz notwendig um unsere neue Mitarbeiterin auszuleuchten. Trotzdem ist für das Bild ein Blitz zum Einsatz gekommen. Wer noch die Überschrift des Artikels im Kopf hat, der weiss auch wo… genau, für den Hintergrund!
Der bekommt sonst nämlich zu wenig Licht ab und wird zu dunkeln. Das wiederum würde nicht zum gewünschten Bildlook passen.


Ich finde, dass das wieder einmal ein sehr schönes Beispiel ist, das zeigt, dass man nicht Tonnen an Ausrüstung braucht, um gute Bilder zu machen. Man muss “nur” wissen, wie man die Umgebung, in der man fotografiert am besten mit einbezieht und wie einen seine Ausrüstung dabei unterstützen kann.
Nur weil ich mehr als einen Blitz dabei habe, heisst das ja nicht, dass ich sie auch alle verwenden muss…
Posted by Stefan | Posted in People | Posted on 29-09-2010
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Vor langer Zeit habe ich einen Artikel darüber geschrieben, was für mich ein gutes Model ausmacht.
Es gibt aber definitiv einen Punkt, der noch auf die Liste muss: Wenn das Model selbst kreativ ist und sich selber Outfits schneidert. Und wenn sie dann wie Mika auch noch in LARPs mitmacht, ist das eigentlich schon ein Garant für gelungene und aussergewöhnliche Bilder.


Denn dadurch hat sie nicht nur das Outfit, sondern auch die passenden Accessoires dazu!
Die Bilder mit diesem Outfit haben wir am Ende des Shootings gemacht, da sie schon ein paar Shootings mit dem Outfit gemacht hatte. Dieses Mal sollten die Bilder aber etwas Mystisches und Geheimnisvolles haben.
Dementsprechend habe ich auch die Lichtsetzung gewählt: Hauptlicht ist ein Beauty Dish von rechts oben. Von links hinten kam noch einen Softbox als leichtes Streiflicht zum Einsatz.

Neben dem Thema Trankmischen biete sich natürlich auch Tarotkarten legen an.


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Posted by Stefan | Posted in People | Posted on 30-08-2010
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…ist und bleibt eine grosse weisse Wand oder Decke, über die man indirekt blitzen kann.
Vor kurzem hatte ich wieder die Gelegenheit Business Portraits für meinen Arbeitgeber MaibornWolff et al zu machen. Der Aufbau und die Bildcharakteristik habe ich einem früheren Artikel schon einmal beschrieben und ihr könnt die Idee, die hinter den Bildern steckt, hier nachlesen.

Auch dieses Mal habe ich wieder mit zwei Aufsteckblitzen gearbeitet, die per Funk ausgelöst wurden. Die verwendeten Lichtformer waren hier “nur” die bestehenden Wände und Decken.

Ein Blitz – auf 28 mm gezoomt – war hinter mir in die Ecke zwischen Wande/Sonnenschutz am Fenster/Decke gerichtet. Damit wird das Licht von der grossen weissen Fläche zurückgeworfen und wird dadurch sehr weich und diffus, genau so, wie ich es hier brauche.
Der zweite Blitz war auf die weisse Wand im Hintergrund gerichtet, damit auch dieser schön hell wird.

Es müssen also nicht immer grosse Softboxen oder Schirme sein, man muss nur die Möglichkeiten, die die Location hergibt, richtig nutzen!
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