(Blog-)Parade: Euer bestes Foto 2010

Posted by Stefan | Posted in People | Posted on 04-01-2011

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Martin hat auf seinem Blog visuellegedanken.de eine Blogparade gestartet, in der er nach dem besten Bild des Jahres 2010 fragt.

Darauf eine Antwort zu geben ist natürlich nicht gerade einfach. Auch wenn ich in 2010 relativ wenig fotografiert habe, weil mir die Zeit dazu fehlte, gibt es doch einige Bilder, die mir persönlich sehr gut gefallen.

Weiblicher Zentaur

Stefan Kassal - mygall

Ich habe mein Zentauren Bild ausgewählt – auch wenn mir die Wahl sehr schwer gefallen ist.

Vor allem in einem Shooting mit Model La Candy sind viele Bilder entstanden, die mir sehr gut gefallen. Aber es wurde ja nach einem Bild gefragt…

Warum also dieses hier?

Ich finde, dass mir das Composing hier sehr gut gelungen ist und das Bild ist insgesamt so geworden, wie ich es haben wollte. Mir gefällt die Tiefe mit dem Meer und den Bergen am anderen Ufer.

Ausserdem lädt das Bild zum Nachdenken ein: Kommt unsere Zentaurin durch das Portal in ein neues Land, oder bewacht sie vielleicht ein Portal zu ihrer Welt?

Ob es mein bestes Bild ist, weiss ich nicht, aber es ist auf jeden Fall eines der besten des Jahres 2010.

Grundlagen der nicht-destruktiven Bildbearbeitung

Posted by Stefan | Posted in Bildbearbeitung | Posted on 17-12-2010

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Dieser Artikel ist vor einiger Zeit schon als Gastartikel auf dem Blog von fotokasten.de erschienen. Da ich im Moment durch meinen Umzug nicht dazu komme, neue Artikel zu schreiben und weil ihn vermutlich nicht alle meine Leser schon kennen, veröffentliche ich ihn hier nochmal 😉

Wer sich ein bisschen mehr mit der Bearbeitung von Bildern befasst, wird wahrscheinlich früher oder später auf den Begriff der „nicht-destruktiven Bildbearbeitung“ stoßen. Was es damit auf sich hat und wie es funktioniert, werde ich in diesem Artikel beschreiben.

„Nicht-destruktive Bildbearbeitung“ – was ist das eigentlich?

Das Originalbild bleibt während der kompletten Bearbeitung unangetastet, so dass man jederzeit wieder darauf zurückgreifen kann. Für die Bearbeitung in Photoshop – und das gilt für alle Bildbearbeitungsprogramme, die mit Ebenen arbeiten – bedeutet dies, dass die Hintergrundebene, die das Ausgangsbild enthält, nicht verändert wird.

Alle Änderungen werden entweder auf Kopien dieser Ebene oder noch besser mit Einstellungsebenen und Smartfiltern gemacht. Das hat den großen Vorteil, dass man auch auf weit unten liegenden Einstellungsebenen am Ende noch Änderungen vornehmen kann, die sich sofort im Bild bemerkbar machen.

Zusammengefasste Ansicht, aber nicht „eingefroren“

Das Ganze möchte ich anhand der Ebenen eines meiner Bilder verdeutlichen. Die Entstehung des Fotos habe ich in einem früheren Artikel schon besprochen, aber diesmal geht es mir um etwas anderes:

Die Ebene mit dem Namen „Layer 12“ ist die erste Ebene, bei der ich nicht mehr komplett „nicht-destruktiv“ arbeiten konnte, weil ich da bereits alle Ebenen zu einer neuen zusammengefasst habe.

(Zur Vergrößerung der Ansicht bitte auf Bilder klicken.)

Das Foto sieht zu diesem Zeitpunkt (also vor „Layer 12“) so aus:

Was bedeutet das jetzt genau? Ganz einfach: Ich kann jetzt auf einer der unteren Ebenen, etwa der Gruppe „Retusche“, noch was ändern oder auf der „Color Fill“-Ebene der Gruppe „Licht“ eine andere Farbe wählen – und sehe das sofort im Bild.

Natürlich lässt es sich nicht immer vermeiden, dass man irgendwann alle Ebenen zusammenfasst. Wichtig dabei: Dies sollte so spät wie möglich geschehen, und man sollte immer auf einer neuen Ebene zusammenfassen, anstatt das Bild selbst auf eine einzelne zu reduzieren.

Welche Möglichkeiten gibt es, um „nicht-destruktiv“ zu arbeiten?

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Was mich inspiriert – Filme, Musik und andere Künstler

Posted by Stefan | Posted in Allgemein, People | Posted on 05-10-2010

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Steffen fragt auf seinem Blog, was seine Leser inspiriert. Eine schöne Frage, deshalb möchte ich auch einen kurzen Beitrag dazu schreiben.

Es sind eigentlich sehr unterschiedliche Dinge. Zum einen stöbere ich gerne auf Seiten wie deviantART.com, weil man da sehr viele talentierte und kreative Künstler finden kann, die tolle Bilder machen. Manchmal ist es dann auch nur ein Detail in einem Bild, das mich auf eine Idee bringt.

Zeitschriften wie Photographie oder Docma bringen mich zum Teil auch auf Ideen, die ich dann irgendwann mal umsetze (oder es zu minderst versuche).

Ansonsten sind es sehr oft Filme, Computerspiele oder auch Songtexte, bei denen mir Ideen kommen. Ganz wichtig ist auch das Model. Oft kommt es vor, dass während dem Shooting noch eine schöne Idee entsteht, weil sie noch ein bestimmtes Outfit oder Accessoires eingepackt hat.

Bei dem Zentauren Bild war es zum Beispiel so, dass ich die Idee hatte, ein Bild in der Art zu machen und der Mann meines Models Mika dann während dem Shooting noch schnell nach Hause gefahren ist, um den Bogen zu holen. So ergibt sich ein Teil des Bildes erst während dem Shooting.

Weiblicher Zentaur mit Pfeil und Bogen vor einem Portal

Stefan Kassal - mygall

Die Idee an sich kam mir hier durch Fantasy Rollenspiele am Computer und Filme aus diesem Genre.

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Realistische Schatten bei Composings – Gastbeitrag bei kwerfeldein

Posted by Stefan | Posted in Allgemein, Bildbearbeitung | Posted on 03-09-2010

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Mein letzter Artikel zum Thema „Realistische Schatten bei Composings“ ist als Gastbeitrag bei kwerfeldein.de erschienen.

Ich beschreibe darin, auf was man achten muss, wenn man bei Bildern später einen anderen Hintergrund einfügen möchte und wie man besten dabei vorgeht.

Ich wünsche Euch viel Spass bei Lesen!