Minimalist Lighting: Professional Techniques for Location Photography

Posted by Stefan | Posted in Allgemein, Erfahrungsbericht | Posted on 10-02-2010

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Minimalist Lighting: Professional Techniques for Location Photography

Heute möchte ich Euch wieder mal kurz über ein empfehlenswertes Buch berichten.

Es geht um Minimalist Lighting: Professional Techniques for Location Photography von Kirk Tuck. Aufmerksam auf das Buch bin ich durch die Buchempfehlungen auf der Strobist Seite geworden. Damit dürfte auch schon klar sein, um was es bei dem Buch geht: Hauptthema des Buchs ist das Fotografieren on location mit Kompaktblitzgeräten also im Prinzip das gleiche wie in Joe McNally’s Hot Shoe Diaries.

Trotzdem sind die beiden Bücher von der Machart recht unterschiedlich. Im Gegensatz zu Joe ist der Schreibstil von Kirk eher nüchtern und technisch. Auf den ersten Seiten des Buches wird die Philosophie, die hinter dem Strobisten-Ansatz steht, erklärt und mit Beispielen hinterlegt. Ken zeigt auch an Beispielen, wie bestimmte Jobs mit schwerem Equipment wie Studioblitzen viel aufwendiger und teurer geworden wären. Auch in den späteren Kapiteln geht er an verschiedenen Stellen immer wieder darauf ein, welchen Vorteil er jetzt durch die kleinen Blitze hat.

Es gibt auch ein Kapitel, das die Ausrüstung von Blitzgeräten über Auslöser bis hin zu Stativen alles behandelt. Es ist zwar interessant zu lesen, hätte aber für meinen Geschmack ein bisschen kürzer ausfallen können.

Der interessanteste Teil ist sicherlich, wenn es um die verschiedenen Jobs geht. Hier beschreibt Kirk sehr anschaulich, mit welchen Problemen er zu kämpfen hatte und wie diese gelöst werden konnten. Farbige Filterfolien für die Blitze werden dabei natürlich oft mit angesprochen. Viele Skizzen runden die Erklärungen ab und helfen einem recht gut, dass man sich das Lichtsetup vorstellen kann.

Fazit: Das Buch hatte bei mir zwar keinen Aha-Effekt ausgelöst, da ich mich schon etwas mit der Materie beschäftigt hatte, trotzdem bereue ich den Kauf in keinster Weise. Oft sind es ja die kleinen Tipps und Tricks, die einem weiter helfen, wenn man vor dem gleichen Problem steht. Die Lösungsansätze sind immer gut beschrieben und durch die Einleitung ist es auch für Anfänger in dem Bereich Blitzfotografie on Location gut geeignet.

Taschenbuch: 128 Seiten
Verlag: Amherst Media (2. August 2008)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1584282304
ISBN-13: 978-1584282303

Business Portraits für MaibornWolff et al

Posted by Stefan | Posted in People | Posted on 02-02-2010

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Business Portraits für MaibornWolff et al

Nach der Umbenennung meines Arbeitgebers von beck et al. projects zu MaibornWolff et al wurden natürlich entsprechend dem Konzept für die CI neue Bilder der Mitarbeiter gemacht.

Wie es nun mal so ist, kommen im Laufe der Zeit neue Mitarbeiter dazu, von denen auch passende Bilder benötigt werden. Das ist auch der Grund, warum ich auf meinem Blog von MaibornWolff et al schreibe, denn für die neuen Bilder wurde ich gefragt, ob ich sie machen möchte.

Auch wenn ich sonst eher im Studio arbeite, passte das ganz gut, weil ich mich eh ein bisschen mehr der Fotografie “on location” widmen möchte.

Das Konzept für die Bilder stand bereits und die Vorgabe war natürlich, dass die Bilder zu den schon bestehenden Bildern passen. Die Eckpunkte für die Bilder sind kurz zusammengefasst folgende:

  • Querformat
  • Person weit links
  • Unscharfe Person(en) im Hintergrund
  • insgesamt recht hell

Bewaffnet mit zwei Kompaktblitzgeräten, Funkauslöser für die Blitze, Kamera, lichtstarken Objektiven und diversem Kleinzeug ging es also ans Werk. Die Lichtsituation war an dem Tag alles andere als toll. Trotz 2.8er Blende lagen die Belichtungszeiten um die 1/20 s. Zum Glück gibts Einbeinstative, damit musste ich den ISO Wert nur ein bisschen hochschrauben um akzeptable Belichtungszeiten zu bekommen. Gleichzeitig konnte ich die Blitze mit relativ geringer Leistung blitzen lassen, wodurch schnellere Blitzfolgen möglich sind.

Bei dem ersten Set war das Hauptlicht ein Blitz, der durch einen Tri-Grip Diffusor von leicht oben rechts das Model ausleuchtete. Durch die grosse Fensterfront auf der rechten Seite und die weisse Wand auf der linken gab es genug Umgebungslicht um die Schatten aufzuhellen. Somit konnte ich den zweiten Blitz für den Flur im Hintergrund verwenden.

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Für das nächste Set mussten wir uns nur umdrehen. Dieses Mal stand mein Model direkt am Fenster und wurde von einem Blitz aufgehellt, der gegen die weisse Wand gegenüber der Fensterfront gerichtet war. Auch der zweite Blitz wurde weiter hinten so verwendet, damit auch die “et al’s” im Hintergrund hell genug sind.

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Meine 12 wichtigsten Bilder 2009

Posted by Stefan | Posted in Allgemein | Posted on 29-12-2009

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Meine 12 wichtigsten Bilder 2009

Zwölf gute Fotos in einem Jahr sind eine gute Ausbeute. – Ansel Adams

Mit diesem bekannten Zitat leitet Martin seinen Artikel über seine 12 wichtigsten Fotos 2009 ein. Martin von visuelleGedanken sucht in einer Blogparade das beste Bild. Eine schöne Idee für den Jahresabschluss wie ich finde, also mache ich das auch mal so…

A tough choice for a girl

Nach wie vor eines meiner persönlichen Lieblingsbilder, weil es ein typisches Frauenklischee so schön verkörpert.

cross

Das Bild gefällt mir sehr gut, da die Pose von Model Moviko super passt und das Bild durch das etwas minimalistische “Outfit” sehr sexy aussieht, aber trotzdem nichts zeigt. Read the rest of this entry »

Stillleben am Esstisch oder “Less gear, more brain”

Posted by Stefan | Posted in Allgemein | Posted on 01-11-2009

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Stillleben am Esstisch oder “Less gear, more brain”

Im heutigen Artikel spielen ein paar Leckereien die Hauptrolle als Model. Da haben wir einmal das Glas mit frischen Latte Macchiato, eine Mohnschnecke und eine Espressokanne, die sich beide dezent im Hintergrund halten und ein paar Kaffeebohnen, die eigentlich nur Lückenfüller sind, diesen Job aber recht dekorativ erfüllen.

Fotografiert ist das ganze dieses Mal nicht im Studio, sondern direkt am Esstisch im Wohnzimmer. Ein bisschen Ausrüstung ist natürlich trotzdem notwendig. Das wichtigste an diesem Bild war mir – neben der Anordnung der Models – das Licht. Es sollte schön natürlich aussehen und nicht nach einer geblitzten Aufnahme.

Latte Macchiato

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Das Hauptlicht kommt von einem Speedlite und vorne rechts und wird von einem California Sunbounce Reflektor mit Zebrabespannung schön weich und warm auf das Motiv gelenkt. Links hinten ist ein kleiner Blitzkopf am Tisch montiert, der für die Streiflichter sorgt. Alle Blitze werden entfesselt über einen Funkauslöser ausgelöst.

Mit diesen beiden Lichtquellen wäre allerdings die linke Seite des Glases zu dunkel gewesen, es fehlte noch ein bisschen Fülllicht. Jetzt hätte ich natürlich noch einen weiteren Blitz aufstellen können und damit die Seite ein bisschen aufhellen.

Gemäss dem Motto von David Hobby “Less gear, more brain” habe ich mir das grosse Zimmerfenster auf der linken Seite zu Nutze gemacht:

Die Kamera war sowieso auf dem Stativ montiert, so dass ich mir über die Verschlusszeit keinerlei Gedanken machen musste. Ich konnte diese also so weit verlängern, bis das Umgebungslicht auf dem Bild stark genug war, um die Schatten ein wenig aufzuhellen. Die Belichtung auf der rechten Seite des Glases und dem Tisch änderte sich dadurch nicht, da sie fast nur vom indirekten Blitz über den Reflektor beeinflusst wird.

Da der Blitz in einem Bruchteil einer Sekunde sein Licht abgibt, ist nur die eingestellte Blende an der Kamera dafür entscheidend, wie viel von dem Licht auf den Sensor gebannt wird.

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Da ich danach gefragt wurde, das sind die Produkte von California Sunbounce, die ich hier verwendet habe. Wenn ihr sie über die Amazon Links bestellt, unterstützt ihr mich und diesen Blog, zahlt dabei aber natürlich keinen Cent mehr!

Geteilte Arbeit

Posted by Stefan | Posted in Bildbearbeitung, People | Posted on 10-09-2009

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Geteilte Arbeit

Bei den folgenden Bildern, die bei einem Shooting mit Melle Noire entstanden sind, haben wir uns quasi die Arbeit des Postprocessings geteilt:

Ich habe die Entwicklung der RAW Dateien übernommen, sowie die Grundbearbeitung in Photoshop, wie Korrektur von Unreinheiten, Beautyretusche, Anpassen von Licht- und Farbstimmung, bis wir am Ende ein eigentlich fertiges Bild hatten.

Melle hat dann bei den Bildern noch andere Hintergründe eingesetzt, um sie noch ein bisschen aufzupeppen.

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Abschliessend noch das Lichtsetup für die Bilder. Da es schon eine Weile her ist, hoffe ich, dass ich es noch richtig in Erinnerung habe.

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Wie ihr seht, ist die Beleuchtung hier recht unspektakulär. Auf jeder Seite steht eine Softbox, wobei die Blitze ungefähr im Verhältnis 2:1 eingestellt sind. Das ergibt zwar kein super aussergewöhnliches Licht, leuchte dafür aber das Model relativ gleichmässig aus. So eine Ausleuchtung ist meiner Meinung nach ideal, wenn man vorhat, später noch andere Hintergründe in Photoshop zu montieren.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen, oder was meint ihr dazu?

Wie ein Blitz die ganze Stimmung verändert

Posted by Stefan | Posted in People | Posted on 02-09-2009

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Wie ein Blitz die ganze Stimmung verändert

Heute möchte ich Euch einmal nicht nur die fertigen Bilder zeigen, sondern auch genauer darauf eingehen, wie sie ausgeleuchtet wurden. Mein Model war die Therapeutin aus der Model-Kartei. Zuerst einmal die Bilder.

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Das Lichtsetup für die beiden Bilder war fast das gleiche, mit dem Unterschied, dass der Blitz von links hinten beim ersten Bild nicht verwendet wurde. Das war also mein Setup:

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Das Hauptlicht von schräg links oben war ein Beautydish. Rechts stand ein weiterer Blitzkopf, der durch einen Lastolite Trigrip Diffusor (Joe McNally lässt grüssen) blitzt und damit insgesamt ein weicheres Licht macht. Die Leistung dieses Blitzes war 2-3 Blendenstufen weniger als die des Beautydishes.

Von schräg hinten kam noch ein Blitz zum Einsatz, der für das Streiflicht auf dem zweiten Bild sorgt. Man sieht deutlich, dass dieser zusätzliche Blitz die Lichtstimmung komplett verändert.

Die Bildbearbeitung bestand hauptsächlich in einer schnellen Beauty Retusche, um kleinere Hautunreinheiten zu entfernen und ein wenig Dodge and Burn um die Kontraste zu verstärken. Am Ende habe ich mit einer Farbbalance Ebene noch die Farben ein wenig angepasst. Das wars auch schon.

So, jetzt merkt Euch mal gut, wie das Model auf diesen Bildern aussieht und seid gespannt, was wir sonst noch für Bilder bei dem Shooting gemacht haben, davon beim nächsten Mal mehr…

Fast blind

Posted by Stefan | Posted in Makro | Posted on 26-08-2009

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Fast blind

Manchmal sieht man erst zu hause am Rechner genau, was man da fotografiert hat. Mir war zwar beim Fotografieren aufgefallen, dass das linke Auge der Fliege etwas komisch aussieht, habe mir aber nichts mehr weiter dazu gedacht.

Erst beim Sichten der Bilder am Rechner habe ich bemerkt, dass ein grosser Riss durch das Auge geht. Vielleicht war das auch der Grund dafür, dass die Fliege so geduldig war und nicht weggeflogen ist, vielleicht hat sie mich einfach nicht gesehen ;-)

Aufgenommen ist das Bild kurz vor Sonnenuntergang, zur leichten Aufhellung habe ich einen Reflektor eingesetzt.

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Stefan Kassal - zoonar

Fototour auf dem Frühlingsfest

Posted by Stefan | Posted in Allgemein | Posted on 13-05-2009

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Fototour auf dem Frühlingsfest

Der Amateur sorgt sich um die richtige Ausrüstung, der Profi sorgt sich ums Geld und der Meister sorgt sich ums Licht
(gefunden bei FC-User Georg IR)

fruehlingsfest_2157_20090430Licht gibt es auf so einem Jahrmarkt oder Frühlingsfest jede Menge, es stimmungsvoll einzufangen, ist aber eine ganz andere Sache. Die Blenden- oder Zeitvorwahl der Kamera hilft da allein nicht mehr weiter. Eventuell kann man sich noch mit einer Spotmessung retten, oder man stellt gleich auf den manuellen Modus und entscheidet selbst, wie die Szene belichtet werden soll. Im Zeitalter der digitalen Fotografie ist das ja kein Problem mehr, da man das Ergebnis sofort sehen kann und bei Nichtgefallen die Einstellung ändern kann.

Trotzdem schreckt der manuelle Modus viele Besitzer von Kameras ab. Dafür gibt es aber gar keinen Grund!

Zusammen mit Phil, der sich selbst einige Regeln für die Fototour auferlegt hat, stürzte ich mich – bewaffnet mit Stativ und 24-70mm Objektiv auf der Kamera – in das Treiben. Das Stativ ist natürlich ein Garant dafür, dass wenigstens der Teil der Bilder scharf wird, der sich nicht bewegt, andererseits aber auch etwas umständlich, wenn man es ständig auf- und abbauen muss.
Allerdings kann man so ein Dreibein-Stativ auch wunderbar als Einbeinfruehlingsfest_2166_20090430 “missbrauchen”, indem man die Beine nicht abspreizt und schon blockiert man nicht mehr den ganzen Weg.

Mein fotografisches Ziel für diesen Abend war es, nicht die typischen Jahrmarktbilder zu machen, sondern Dynamik und Bewegung auf meinen Sensor zu bannen.

Um das zu erreichen, habe ich verschiedene Stilmittel eingesetzt. Eins davon ist ein ungewöhnlicher Blickwinkel. Hält man die Kamera nicht gerade, sondern kippt sie nfruehlingsfest_2204_20090430ach links oder rechts, bekommt man mehr Dynamik ins Bild.

Ein weiteres Stilmittel, das sich gerade zu aufdrängt bzw. manchmal gar nicht vermeiden lässt, ist das Verwischen von Lichtern. Es gibt wahrscheinlich keine bessere Möglichkeit, um Bewegung und Geschwindigkeit abzubilden. Wichtig ist dabei, dass es wenigstens einen Punkt im Bild gibt, der nicht verwischt sondern scharf ist. Zum einen weil man sonst meinen könnte, das Bild sei einfach verwackelt, und zum anderen damit das Auge einen Punkt hat, auf dem es ruhen kann.

Das Spiel mit Schärfe und Unschärfe lässt sich eh kaum vermeiden, da viele der Bilder aufgrund des Licht mit relativ offener Blende gemacht wurden. Aber das ist ja auch ein beliebtes Stilmittel und wahrscheinlich ein entscheidender Punkt, warum man überhaupt mit einer Spiegelreflexausrüstung arbeitet.

So habe ich hier auf das Wasser fokussiert und damit sind die Farbgäste schon wieder ausserhalb der Schärfeebene und damit unscharf. fruehlingsfest_2255_20090430Ausserdem ist das natürlich ein Punkt, an dem das Fahrgeschäft noch mal so richtig Gas gibt und somit auch noch ein bisschen Bewegungsunschärfe dazu kommt.

Der Zoomeffekt, bei dem man während dem Auslösen aus dem Bilder heraus- oder hineinzoomt, bietet sich auch immer wieder an, wenn viele Lichter im Hintergrund sind. Wer jetzt natürlich nur mit Festbrennweiten arbeitet, tut sich dabei relativ schwer ;-)

fruehlingsfest_2235_20090430Wer meine Bilder kennt, der weiss, dass diese Bilder nicht so ganz in meine Arbeitsschwerpunkte passen, aber manchmal macht es einfach Spass, mal was anderes zu probieren und einfach zu experimentieren.

Die Bilder sind dieses Mal auch praktisch unbearbeitet und nur in Lightroom entwickelt.

Also geht raus und traut Euch, auch mal was anderes zu probieren, mal nicht die Arbeit der Kamera zu überlassen, sondern selber Blende UND Verschlusszeit auswählen.

Verlieren kann man dabei nichts und wenn die Bilder gar nichts werden, kann man sich darüber Gedanken machen, an was es lag und es beim nächsten Mal anders machen.

The Hot Shoe Diaries

Posted by Stefan | Posted in Allgemein | Posted on 30-04-2009

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The Hot Shoe Diaries

The Hot Shoe Diaries – Creative Applications of Small Flashes (Voices That Matter) so heisst das neue Buch von Joe McNally. Schon von seinem ersten Buch Der entscheidende Moment war ich sehr begeistert.  Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an das Buch. So hoch, dass ich nicht auf die deutsche Übersetzung warten wollte, sondern das Buch in der Originalsprache bestellt habe.

An erster Stelle ein Punkt, der für manche negativ sein könnte: Joe McNally arbeitet mit Nikon Ausrüstung und dementsprechend beziehen sich auch viele Beschreibung auf das Nikon iTTL System. Ich selbst arbeite mit Canon und mich hat es nicht gestört, es geht ja viel mehr darum, die Arbeitsweise zu verstehen. Die Einstellung kann man auch auf andere Systeme übertragen. Trotzdem wollte ich es nicht unerwähnt lassen…

Wie schon Der entscheidende Moment besteht auch das neue Buch neben einer Einleitung zum Thema hauptsächlich aus Bildern und der Erklärung zur Entstehung derselben. Dabei geht der Author natürlich hauptsächlich auf die Ausleuchtung der Szene ein. Damit ist das Buch wieder kein klassisches Lehrbuch, was aber nicht heisst, dass man nicht viel beim Lesen lernen kann. Wer weiss zum Beispiel auf Anhieb, wann und warum es Sinn machen kann, an der Kamera eine Belichtungskorrektur von z.B. -1.5 einzustellen und beim Blitz +1.5?

Zu guter letzt sind die Anekdoten von Joe auch immer sehr lustig und unterhaltsam. Wer mit McNallys Auffassung von “Available Light” (jedes Licht, das man kriegen kann… und das schliesst auch Blitze mit ein) leben kann, wird seine Freude mit dem Buch haben.

Von mir gibt es eine klare Empfehlung für das Buch!

Verlag: New Riders; Auflage: 1 (28. April 2009)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0321580141
ISBN-13: 978-0321580146

Outdoor Dirndl Shooting

Posted by Stefan | Posted in People | Posted on 22-04-2009

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Outdoor Dirndl Shooting

Dieses Mal möchte ich Euch ein Bild zeigen, dass in so mancher Hinsicht ungewöhnlich für mich ist. Ihr fragt Euch wieso?

  1. Es ist outdoor aufgenommen
  2. Es wurde nur natürliches Licht verwendet, keine Blitze
  3. Es hat nichts mit meinen üblichen Aufnahmebereichen zu tun, weder Fantasy, Gothic noch irgendwas anderes.

Warum ich es Euch trotzdem zeige?

  1. Mir gefällt das Bild sehr gut
  2. Ich wollte mal zeigen, dass ich auch anders kann ;-)

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Stefan Kassal - zoonar

Jetzt aber ein paar Infos zum Bild. Wie schon gesagt, wurde das Bild nur mit natürlichem Licht gemacht. Es war am späten Nachmittag und die Sonne stand schon etwas niedriger und bringt die Haare meines Models Tanja richtig schön zum Glühen, da das Licht von hinten kommt.
Damit das Model an sich nicht zu dunkel wird, wurde es von vorne mit einem California Sunbounce Reflector aufgehellt, den Phil freundlicherweise gehalten hat.

Um den Hintergrund möglichst unscharf werden zu lassen, habe ich bei 200mm Brennweite und relativ offener Blende (4.5) fotografiert. Ausserdem ist ein gewisser Abstand zwischen Tanja und den Bäumen im Hintergrund, den sonst wären sie nicht so schön verschwommen geworden. Ich selbst wiederum stand einige Meter entfernt, um bei dieser Brennweite mein Model noch komplett auf den Chip bannen zu können.