Makroeinstellschlitten und Batteriegriff – wie sie sich wieder vertragen

Posted by Stefan | Posted in Allgemein, Makro | Posted on 16-11-2009

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Wenn man gerne im Makrobereich unterwegs ist, wird man vermutlich irgendwann die Vorzüge eines guten Einstellschlittens zu schätzen wissen.

Es ist damit einfach viel leichter und komfortabler, den Fokus genau dahin zu legen, wo man möchte als wenn man am Autofokusring des Objektivs drehen muss. Ausserdem ändert sich bei der Verwendung eines Einstellschlittens auch der eingestellte Abbildungsmasstab nicht.

Wenn man an seiner Kamera jetzt auch noch einen Batteriegriff verwendet, läuft man in das Problem, dass der Einstellschlitten eigentlich nicht mehr zu gebrauchen ist, da der Batteriegriff der Kamera daran anstösst. Dies passiert natürlich nur, wenn man die Kamera samt Objektiv über die Stativschelle auf den Einstellschlitten setzt, aber das ist ja auch das, wie es gedacht ist.

Meine betroffene Kombination ist die Kamera Canon 40D mit Batteriegriff und das Sigma 150/2.8 Makro in Verbindung mit dem Novoflex Einstellschlitten Castel-Q.

Makroausrüstung Einstellschlitten 008 StefanKassal 400x266 Makroeinstellschlitten und Batteriegriff   wie sie sich wieder vertragen

Also muss eine Lösung für das Problem her.

Natürlich könnte ich jedes Mal den Batteriegriff abmachen, wenn ich die Kamera in dieser Kombination einsetzen möchte, aber das ist mir zu umständlich.

Viel geschickter geht es mit einem L-Winkel, in meinem Fall der von Novoflex. Damit habe ich die Kamera samt Griff ein wenig höher und der Batteriegriff passt wieder über den Makroschlitten.

Anfangs hatte ich Bedenken, dass das ganze instabil sein könnte, aber das ist nicht der Fall. Es funktioniert bestens und verstellt sich auch nicht von alleine.

Makroausrüstung Einstellschlitten 006 StefanKassal 400x266 Makroeinstellschlitten und Batteriegriff   wie sie sich wieder vertragen

Somit kann ich meine Kombination wieder so einsetzen, wie es gedacht ist. Und ein L-Winkel schadet auch sonst nicht.

Nützliches Fotoequipment – Getriebeneiger

Posted by Stefan | Posted in Allgemein, Erfahrungsbericht, Makro | Posted on 19-08-2009

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Es ist tatsächlich passiert: Ich habe Fotozubehör von Manfrotto gefunden, dass wirklich gut und nützlich ist. Vom Schnellwechselsystem und dem Einstellschlitten war ich nicht so begeistert, aber der Getriebeneiger ist wirklich super.


Gekauft habe ich ihn vor allem um Makros zu machen, was mit meinem Kugelkopf nicht so toll geht, da man damit einfach nicht so genau einstellen kann. Bei Makros kommt es eben auf Millimeter an und das ist mit dem Kugelkopf trotz Friktionseinstellung nicht möglich.

Das schöne am Getriebeneiger ist nicht nur, dass man alle drei Achsen unabhängig von einander einstellen kann, sondern auch, dass alle Bewegungen selbsthemmend sind und damit nicht arretiert werden müssen.
Damit es nicht zu lange dauert, bis man den Kopf in der gewünschten Position hat, gibt es auch eine Schnelleinstellung, bei der man den Kopf frei in einer Ebene bewegen kann. Für Actionaufnahmen ist das natürlich nicht geeignet, da ist der Kugelkopf deutlich besser.

Den Getriebeneiger gibt es in drei unterschiedlichen Grössen, wobei ich den kleinsten mit dem Namenszusatz junior genommen habe, der bis zu 5 kg trägt. Das reicht leicht, um meine 40D mit Batteriegriff und Novoflex Einstellschlitten sicher zu halten. Laut Aussage des Herstellers wird die maximale Tragkraft ca. 20 cm vom Mittelpunkt entfernt ermittelt.

Der Nachteil des Getriebeneigers ist neben seinem relativ hohen Gewicht (1.22kg) auch, dass er selbst mit seinen 13 cm relativ hoch ist. Bodennahes Arbeiten ist damit nicht immer ganz einfach.

Insgesamt gibt es für den Getriebeneiger von Manfrotto eine klare Empfehlung von mir!

Fragen könnt ihr gerne auch in den Kommentaren stellen, sofern ihr welche habt icon wink Nützliches Fotoequipment – Getriebeneiger

Ausrüstung für Makrofotografie

Posted by Stefan | Posted in Allgemein | Posted on 06-09-2008

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Ist eine gute Ausrüstung eine Garantie für gute Bilder? Sicherlich nicht!

Allerdings macht es nicht nur mehr Spass, mit einer guten Ausrüstung zu fotografieren, sondern die Bilder können dadurch tatsächlich besser werden.

Im folgenden möchte ich speziell auf die Ausrüstung eingehen, mit der ich meine Makros mache.

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zoonar Ausrüstung für Makrofotografie

Als Kamera verwende ich die Canon EOS 40D.
Diese hat nicht nur den Vorteil, dass sie spritzwassergeschützt und damit unempfindlicher ist, sondern dass sie einen Liveview Modus anbietet, der gerade bei Makros Gold wert sein kann.

Im Liveview Modus kann man einen Bildausschnitt 5- oder 10-fach vergrössern und hat damit die Möglichkeit sehr genau zu fokusieren, damit die Schärfe eben exakt da liegt, wo man sie möchte. Konstruktionsbedingt wird der Spiegel beim Liveview schon hochgeklappt, so dass man sich die Spiegelvorauslösung sparen kann.

Das Fotografieren mit Liveview setzt natürlich voraus, dass man ein (stabiles) Stativ verwendet. Wenn man die 10-fach Vergröserung aktiviert hat, sieht man jede noch so kleine Erschütterung. Da wundert es nicht mehr, wenn das ein oder andere Bild nicht so scharf wird, wie man das gerne hätte. Deshalb ist auch ein Fern- oder Kabelauslöser Pflicht. Wer keinen hat, kann auch den Selbstauslöser der Kamera verwenden, hauptsache man drückt nicht selbst auf den Auslöser…

Als Stativ verwende ich das Velbon Sherpa Pro oder das Berlebach Ministativ für bodennahe Aufnahmen. Man kann zwar auch beim Velbon Stativ die Beine so weit abspreizen, dass man in Bodennähe fotografieren kann, aber da die Beine einfach länger sind, stösst man damit leichter gegen Grashalme oder ähnliches und verscheucht damit sein Motiv.
Ein weiteres Kernstück der Ausrüstung ist sicherlich der Stativkopf. Wenn dieser das Gewicht der Kamera nicht zuverlässig trägt oder beim Feststellen sich der Bildausschnitt ändert, ist es schwierig, gute Bilder zu machen. Ich verwende den Benro Ball Head KB-2 Kugelkopf. Dieser hält zuverlässig, ist nicht allzu teuer und hat schon ein integriertes Arca-Swiss kompatibles Schnellwechselsystem.

In dieses passt auch wunderbar der Novoflex CASTEL-Q Einstellschlitten. Bei Makros fokusiert man normalerweise dadurch, dass man den Abstand der Kamera von Motiv ändert. Natürlich könnte man auch am Objektiv fokusieren, aber dann ändert man gleichzeitig den Abbildungsmasstab.
Mit dem Einstellschlitten von Novoflex kann man die Kamera sehr fein vor und zurück bewegen und dadurch perfekt scharfstellen.
Als Objektiv verwende ich das Sigma 150/2.8 und bin sehr zufrieden damit. Selbst wenn man einmal den Autofokus benutzen sollte, ist der für ein Makroobjektiv angenehm schnell und sehr treffsicher.

Zum Abschluss noch ein paar Einkaufstips speziell zu diesem Thema bei Amazon (wenn ihr über die Links bestellt, bekomme ich eine kleine Provision, ihr zahlt aber keinen Cent mehr)