Pink Girl – Eine PSD Datei mit allen Ebenen

Posted by Stefan | Posted in Bildbearbeitung, Download, Featured, Tutorial | Posted on 21-07-2010

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Calvin Hollywood hat vor einiger Zeit auf seinem Blog eine Photoshop PSD Datei zum Download angeboten und alle Leser aufgerufen, das doch auch öfter mal zu tun.

Wieso eigentlich nicht?

Ich schaue mir auch gerne PSD Dateien und den Aufbau der Ebenen von anderen Künstlern an, da man dadurch immer wieder was lernen kann.

Also habe ich mir gedacht, ich stelle Euch heute die PSD Datei zum Bild mit dem Namen “Pink Girl” zum Runterladen bereit.

Bevor ihr zu viel erwartet, dies ist eine recht einfache Photoshop Datei, aber ich wollte nicht gleich mit den komplexesten PSDs anfangen.

Ich hoffe aber, dass der ein oder andere trotzdem was davon lernen kann.

Der Vorteil einer kompletten PSD Datei gegenüber einem Screenshot des Ebenenaufbaus ist natürlich, dass man alle Einstellung sehen kann:

  • Wie werden die Ebenen verrechnet?
  • Mit welcher Deckkraft?
  • Wie sind die Einstellungen der Filter?

Allerdings bedeutet es nicht, dass wenn die Einstellungen bei diesem Bild funktionieren, dass sie auch bei einem anderen so sein müssen. Da ist probieren angesagt!

Wenn ihr Fragen dazu habt, könnt ihr sie natürlich gerne in den Kommentaren stellen.

Die Datei ist ca. 50 MB gross und mit einem Klick auf das Bild könnt ihr sie runterladen.

Was haltet ihr davon? Bringt Euch die PSD Datei was? Wenn ja, könnte ich mir vorstellen, das öfters zu machen…

Bauchtanz Shooting – Exotik mit unerwarteten Schwierigkeiten

Posted by Stefan | Posted in Erfahrungsbericht, People | Posted on 30-06-2010

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Es kommt nicht jeden Tag vor, dass ich Shootings mit einer Bauchtänzerin habe, umso mehr hat es mich gefreut, als Selma auf mich zu kam.

Wir mussten beim Shooting feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, typische Bauchtanzbewegungen auf einem Bild festzuhalten. Für grosse und ausladende Bewegungen ist mein Studio fast ein bisschen zu klein. Ausserdem war bei den Bildern sehr viel Ausschuss dabei, da es nicht einfach ist, den passenden Moment zu erwischen. Und so ist dann wieder einen Schleier oder Tuch vorm Gesicht oder ich habe zu spät abgedrückt bzw. das Model hat sich schon zu weit gedreht.

Zusätzlich sollte noch immer die Mimik passen. Beim normalen Zuschauen fällt es gar nicht auf, wenn die Tänzerin nicht immer lächelt, aber wenn genau im dem Moment der Auslöser klickt, ist es halt blöd ;-)

Das Resultat davon ist, dass ich schon lange nicht mehr so viele Bilder bei einem Shooting gemacht habe, wie bei diesem, was nicht heisst, dass es keinen Spass gemacht hat… im Gegenteil. Allerdings lohnt es sich da wirklich, wenn man die Ergebnisse gleich anschauen kann, damit man weiss, ob alles passt.

Ein weiterer Punkt ist, dass die typischen schnellen Bewegungen wie das Bewegen der Hüfte auf einem Bild nicht so rüber kommen, wie es bei einem Video der Fall sein würde.

Aber keine Angst, wir haben schon noch ein paar sehr schöne Bilder hinbekommen. Heute gibts schon mal zwei Portraits ohne Schleier und Tücher, weitere werden dann später irgendwann folgen.

Und wer die gute Selma in Action sehen will, dem kann ich das folgende You Tube Video empfehlen:

eingebunden mit Embedded Video

YouTube Direkt

Zwei Seelen wohnen ach in meiner Brust…

Posted by Stefan | Posted in People, Von der Idee zum Bild | Posted on 21-06-2010

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… oder wie mache ich Bilder, bei dem ein Model öfters auf dem Bild ist? Neudeutsch nennt man das Multishot Technik und genau darum geht es bei diesem Artikel heute.

Die andere Frage ist natürlich, warum man ein Model öfters auf dem Bild haben möchte. Wir brauchen also erstmal eine Bildidee, bei der das ganze überhaupt Sinn macht. Meine ist folgende: Ich möchte zwei Seiten einer Person zeigen, einmal die brave und schüchterne und einmal die wilde und selbstbewusste Seite. Das ganze wollte ich sowohl über die Kleidung als auch über die Haltung und Pose des Models ausdrücken.

Beim Lichtsetup habe ich schon beide Positionen mit meinem Model Veruca ausprobiert und getestet, ob sie jeweils genug Licht abgekommen. Die “wilde” Seite habe ich dabei bewusst etwas dunkler gelassen. Fotografiert habe ich wieder vor meinem neutral-grauem Hintergrund, also nicht verwirren lassen, dass der im folgenden Setupdiagramm schwarz ist.

Apropos Lichtdiagramm: Durch einen Artikel von Daniel bin ich auf sylights (Show your Lights) aufmerksam geworden. Auf der Seite kann man recht komfortabel Licht Aufbauten dokumentieren und auch abspeichern.

Mein “braves”  Model wird von einer grossen Softbox beleuchtet und die andere Seite von einem Reflektor aufgehellt. Der Beauty Dish mit Wabe ist das Hauptlicht für das “wilde” Model. Read the rest of this entry »

Speedlite bringt Sessel zum Explodieren

Posted by Stefan | Posted in People, Tutorial | Posted on 14-06-2010

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Nein, es ist nichts dabei passiert und ja, das könnte auch die Schlagzeile einer grossen deutschen Boulevardzeitung sein. Wobei, frei erfunden ist es hier eigentlich nicht.

Allerdings geht es mehr um eine farbliche Explosion. Jetzt aber von Anfang an:

Model La Candy war neulich bei mir im Studio und wir haben die verschiedensten Bilder mit vielen unterschiedlichen Outfits gemacht. Es wird sicherlich noch ein paar Blogeinträge dazu geben!

Das Set, das ich Euch heute vorstelle, haben wir als High-Key Setup gemacht, da ich das gelbe Latexoutfit und den aufblasbaren Sessel so richtig zum Leuchten bringen wollte.

Das Lichtsetup mit vier Blitzen sah so aus:

Zwei Blitze sind auf den weissen Hintergrund gerichtet, um den komplett auszubrennen und ihn damit rein weiss zu bekommen. Mein Model wurde von einem Beauty Dish mit eingesetzter Wabe ausgeleuchtet.

Damit wurde das Bild eigentlich schon recht gut. Den letzten Kick brachte dann aber ein Speedlite, das ich hinter den Sessel gelegt habe und mit ca. 1/16 Leistung blitzen liess. Um das Speedlite auszulösen, habe ich einen Funkempfänger von Elinchrom angeschlossen, da es leider nicht wie die Studioblitze über eine Fotozelle verfügt, die auf Licht reagiert.

Damit explodiert das Gelb des Sessels regelrecht. Die Sättigung muss ich anschliessend in der Bildbearbeitung auf jeden Fall nicht mehr erhöhen.

Das zeigt wieder einmal, dass auch kleine Blitze in einem Studio durchaus ihre Berechtigung haben. Dadurch, dass der Blitz eben relativ klein ist, konnte ich ihn hinter dem Sessel platzieren und er ist im fertigen Bild nicht zu sehen.

Capture the Light Postershop - posterXXL