Was mich inspiriert – Filme, Musik und andere Künstler

Posted by Stefan | Posted in Allgemein, People | Posted on 05-10-2010

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Steffen fragt auf seinem Blog, was seine Leser inspiriert. Eine schöne Frage, deshalb möchte ich auch einen kurzen Beitrag dazu schreiben.

Es sind eigentlich sehr unterschiedliche Dinge. Zum einen stöbere ich gerne auf Seiten wie deviantART.com, weil man da sehr viele talentierte und kreative Künstler finden kann, die tolle Bilder machen. Manchmal ist es dann auch nur ein Detail in einem Bild, das mich auf eine Idee bringt.

Zeitschriften wie Photographie oder Docma bringen mich zum Teil auch auf Ideen, die ich dann irgendwann mal umsetze (oder es zu minderst versuche).

Ansonsten sind es sehr oft Filme, Computerspiele oder auch Songtexte, bei denen mir Ideen kommen. Ganz wichtig ist auch das Model. Oft kommt es vor, dass während dem Shooting noch eine schöne Idee entsteht, weil sie noch ein bestimmtes Outfit oder Accessoires eingepackt hat.

Bei dem Zentauren Bild war es zum Beispiel so, dass ich die Idee hatte, ein Bild in der Art zu machen und der Mann meines Models Mika dann während dem Shooting noch schnell nach Hause gefahren ist, um den Bogen zu holen. So ergibt sich ein Teil des Bildes erst während dem Shooting.

Mika 20100909 171 8bit kontrastreich 400x266 Was mich inspiriert   Filme, Musik und andere Künstler

mygall Was mich inspiriert   Filme, Musik und andere Künstler

Die Idee an sich kam mir hier durch Fantasy Rollenspiele am Computer und Filme aus diesem Genre.

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3 sehr nützliche aber völlig unterschätzte Helfer im Fotoalltag

Posted by Stefan | Posted in Allgemein, Erfahrungsbericht | Posted on 19-08-2010

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helfer im fotografen alltag 3 sehr nützliche aber völlig unterschätzte Helfer im FotoalltagIch stelle Euch heute drei Utensilien vor, die man vielleicht nicht sofort mit Fotografie in Verbindung bringen würde, die einem das Leben aber um einiges erleichtern können.

Kandidat Nummer 1: Der Gefrierbeutel

Ihr wundert Euch jetzt wahrscheinlich, was das soll… ganz einfach: Stellt Euch vor, es regnet und ihr wollt/müsst draussen shooten und dabei Eure Aufsteckblitze verwenden. Nicht immer ist es möglich, die Blitze da aufzustellen, wo kein Regen hinkommt. Die kleinen Dinger ohne Schutz in den Regen zu stellen, würde aber ihr schnelles Ende bedeuten. Genau hier kommt der Gefrierbeutel ins Spiel. Ihr müsst ihn nur über den Blitz stülpen und er ist perfekt geschützt.

Kandidat Nummer 2: Das Multifunktionstool

Hier ist es schon nahe liegender, wofür man das Tool braucht. Nämlich immer dann, wenn eine Schraube z.B. am Stativ locker ist oder eben nicht locker werden will. Das Messer, das eigentlich jedes Multifunktionswerkzeug haben dürfte, ist auch oft recht nützlich, wenn man mal ein Ästchen oder ähnliches entfernen will.

Die wichtigsten Funktionen, die so ein Tool haben sollte, sind

  • ein Schraubendreher, in den man verschiedene Bits einsetzen kann
  • eine Zange / Drahtschneider
  • ein Messer

Ich habe mich nach langer Suche für ein Leatherman Skeletool und zugehörigem Bit-Kit entschieden. Das Teil ist nicht zu gross und schön leicht, so dass man es wirklich immer dabei haben kann.

Kandidat Nummer 3: Eine Hüft- bzw. Beintasche

So eine Tasche ist ungemein praktisch, wenn man z. B. nur mit der Kamera unterwegs ist und keinen Rucksack mitnehmen möchte. Trotzdem braucht man meist noch ein paar Kleinteile, die man gerne mitnehmen möchte. So eine Tasche, die man am Oberschenkel trägt ist meiner Meinung nach das Beste dafür.

So, das waren meine drei Tipps für heute.

Wenn ihr auch noch ein paar gute Empfehlungen habt, könnt ihr die gerne in den Kommentaren mitteilen oder ihr schreibt auch einen Artikel dazu und sendet mir einen Trackback.

Video Tutorial – Aufhellblitz beim Outdoor Shooting

Posted by Stefan | Posted in Allgemein | Posted on 16-01-2010

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Von meinem Partner fototv.de kommt heute ein interessantes Video von Martin Krolop zum Thema Aufhellen mit einem Systemblitz beim Outdoor Shooting.

In diesem Workshop geht es um das Belichtungs-Problem beim Outdoor Shooting: Der große Helligkeitsunterschied zwischen Himmel und Motiv. Wie man diese schwierige Lichtsituation mit nur dem Systemblitz der Kamera in den Griff bekommt seht Ihr in diesem Film.

Fototour auf dem Frühlingsfest

Posted by Stefan | Posted in Allgemein | Posted on 13-05-2009

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Der Amateur sorgt sich um die richtige Ausrüstung, der Profi sorgt sich ums Geld und der Meister sorgt sich ums Licht
(gefunden bei FC-User Georg IR)

fruehlingsfest 2157 20090430 150x150 Fototour auf dem FrühlingsfestLicht gibt es auf so einem Jahrmarkt oder Frühlingsfest jede Menge, es stimmungsvoll einzufangen, ist aber eine ganz andere Sache. Die Blenden- oder Zeitvorwahl der Kamera hilft da allein nicht mehr weiter. Eventuell kann man sich noch mit einer Spotmessung retten, oder man stellt gleich auf den manuellen Modus und entscheidet selbst, wie die Szene belichtet werden soll. Im Zeitalter der digitalen Fotografie ist das ja kein Problem mehr, da man das Ergebnis sofort sehen kann und bei Nichtgefallen die Einstellung ändern kann.

Trotzdem schreckt der manuelle Modus viele Besitzer von Kameras ab. Dafür gibt es aber gar keinen Grund!

Zusammen mit Phil, der sich selbst einige Regeln für die Fototour auferlegt hat, stürzte ich mich – bewaffnet mit Stativ und 24-70mm Objektiv auf der Kamera – in das Treiben. Das Stativ ist natürlich ein Garant dafür, dass wenigstens der Teil der Bilder scharf wird, der sich nicht bewegt, andererseits aber auch etwas umständlich, wenn man es ständig auf- und abbauen muss.
Allerdings kann man so ein Dreibein-Stativ auch wunderbar als Einbeinfruehlingsfest 2166 20090430 150x150 Fototour auf dem Frühlingsfest “missbrauchen”, indem man die Beine nicht abspreizt und schon blockiert man nicht mehr den ganzen Weg.

Mein fotografisches Ziel für diesen Abend war es, nicht die typischen Jahrmarktbilder zu machen, sondern Dynamik und Bewegung auf meinen Sensor zu bannen.

Um das zu erreichen, habe ich verschiedene Stilmittel eingesetzt. Eins davon ist ein ungewöhnlicher Blickwinkel. Hält man die Kamera nicht gerade, sondern kippt sie nfruehlingsfest 2204 20090430 150x150 Fototour auf dem Frühlingsfestach links oder rechts, bekommt man mehr Dynamik ins Bild.

Ein weiteres Stilmittel, das sich gerade zu aufdrängt bzw. manchmal gar nicht vermeiden lässt, ist das Verwischen von Lichtern. Es gibt wahrscheinlich keine bessere Möglichkeit, um Bewegung und Geschwindigkeit abzubilden. Wichtig ist dabei, dass es wenigstens einen Punkt im Bild gibt, der nicht verwischt sondern scharf ist. Zum einen weil man sonst meinen könnte, das Bild sei einfach verwackelt, und zum anderen damit das Auge einen Punkt hat, auf dem es ruhen kann.

Das Spiel mit Schärfe und Unschärfe lässt sich eh kaum vermeiden, da viele der Bilder aufgrund des Licht mit relativ offener Blende gemacht wurden. Aber das ist ja auch ein beliebtes Stilmittel und wahrscheinlich ein entscheidender Punkt, warum man überhaupt mit einer Spiegelreflexausrüstung arbeitet.

So habe ich hier auf das Wasser fokussiert und damit sind die Farbgäste schon wieder ausserhalb der Schärfeebene und damit unscharf. fruehlingsfest 2255 20090430 150x150 Fototour auf dem FrühlingsfestAusserdem ist das natürlich ein Punkt, an dem das Fahrgeschäft noch mal so richtig Gas gibt und somit auch noch ein bisschen Bewegungsunschärfe dazu kommt.

Der Zoomeffekt, bei dem man während dem Auslösen aus dem Bilder heraus- oder hineinzoomt, bietet sich auch immer wieder an, wenn viele Lichter im Hintergrund sind. Wer jetzt natürlich nur mit Festbrennweiten arbeitet, tut sich dabei relativ schwer icon wink Fototour auf dem Frühlingsfest

fruehlingsfest 2235 20090430 150x150 Fototour auf dem FrühlingsfestWer meine Bilder kennt, der weiss, dass diese Bilder nicht so ganz in meine Arbeitsschwerpunkte passen, aber manchmal macht es einfach Spass, mal was anderes zu probieren und einfach zu experimentieren.

Die Bilder sind dieses Mal auch praktisch unbearbeitet und nur in Lightroom entwickelt.

Also geht raus und traut Euch, auch mal was anderes zu probieren, mal nicht die Arbeit der Kamera zu überlassen, sondern selber Blende UND Verschlusszeit auswählen.

Verlieren kann man dabei nichts und wenn die Bilder gar nichts werden, kann man sich darüber Gedanken machen, an was es lag und es beim nächsten Mal anders machen.