Deshalb liebe ich Photoshop!

Posted by Stefan | Posted in Bildbearbeitung | Posted on 18-02-2010

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Deshalb liebe ich Photoshop!

Zum 20-jährigen Jubiläum von Photoshop veranstaltet Dirk auf seinem Blog ein Gewinnspiel. Auch am Geburtstag selbst, Freitag den 19.2.2010 gibt es noch viel zu gewinnen.

Da ich es interessant finde, die Aussage “Deshalb liebe ich Photoshop!” zu hinterlegen, mache ich da glatt mit.  Weshalb liebe ich also Photoshop? Eigentlich ganz einfach: Viele meiner Bilder wären ohne Photoshop nicht möglich!

Wenn ich ein Model vor einem bestimmten Hintergrund haben möchte, der real nicht verfügbar ist, montiere ich ihn in Photoshop in das Bild.

Wenn ich irgendwelche Kreaturen brauche, die nur schwer zu fotografieren sind, zaubere ich mir diese Drachen und Ungeheuer am Computer ins Bild.

Wenn ich ein Fantasiewesen wie einen Neoangel oder einen Cyberangel im Bild möchte, ist das mit Photoshop kein Problem.

Wenn das Hautbild einer Person mal nicht so perfekt ist, greife ich ihn den virtuellen Schminkkoffer von Photoshop.

Wenn die Lichtstimmung nicht ideal war, knipse ich in Photoshop zusätzliche Lichter an, oder mache sie aus.

Wenn ich eine Idee habe, die nur schwer fotografisch umzusetzen ist, ist Photoshop oft die Lösung dafür.

Das sind doch eigentlich genug Gründe, oder?

Minimalist Lighting: Professional Techniques for Location Photography

Posted by Stefan | Posted in Allgemein, Erfahrungsbericht | Posted on 10-02-2010

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Minimalist Lighting: Professional Techniques for Location Photography

Heute möchte ich Euch wieder mal kurz über ein empfehlenswertes Buch berichten.

Es geht um Minimalist Lighting: Professional Techniques for Location Photography von Kirk Tuck. Aufmerksam auf das Buch bin ich durch die Buchempfehlungen auf der Strobist Seite geworden. Damit dürfte auch schon klar sein, um was es bei dem Buch geht: Hauptthema des Buchs ist das Fotografieren on location mit Kompaktblitzgeräten also im Prinzip das gleiche wie in Joe McNally’s Hot Shoe Diaries.

Trotzdem sind die beiden Bücher von der Machart recht unterschiedlich. Im Gegensatz zu Joe ist der Schreibstil von Kirk eher nüchtern und technisch. Auf den ersten Seiten des Buches wird die Philosophie, die hinter dem Strobisten-Ansatz steht, erklärt und mit Beispielen hinterlegt. Ken zeigt auch an Beispielen, wie bestimmte Jobs mit schwerem Equipment wie Studioblitzen viel aufwendiger und teurer geworden wären. Auch in den späteren Kapiteln geht er an verschiedenen Stellen immer wieder darauf ein, welchen Vorteil er jetzt durch die kleinen Blitze hat.

Es gibt auch ein Kapitel, das die Ausrüstung von Blitzgeräten über Auslöser bis hin zu Stativen alles behandelt. Es ist zwar interessant zu lesen, hätte aber für meinen Geschmack ein bisschen kürzer ausfallen können.

Der interessanteste Teil ist sicherlich, wenn es um die verschiedenen Jobs geht. Hier beschreibt Kirk sehr anschaulich, mit welchen Problemen er zu kämpfen hatte und wie diese gelöst werden konnten. Farbige Filterfolien für die Blitze werden dabei natürlich oft mit angesprochen. Viele Skizzen runden die Erklärungen ab und helfen einem recht gut, dass man sich das Lichtsetup vorstellen kann.

Fazit: Das Buch hatte bei mir zwar keinen Aha-Effekt ausgelöst, da ich mich schon etwas mit der Materie beschäftigt hatte, trotzdem bereue ich den Kauf in keinster Weise. Oft sind es ja die kleinen Tipps und Tricks, die einem weiter helfen, wenn man vor dem gleichen Problem steht. Die Lösungsansätze sind immer gut beschrieben und durch die Einleitung ist es auch für Anfänger in dem Bereich Blitzfotografie on Location gut geeignet.

Taschenbuch: 128 Seiten
Verlag: Amherst Media (2. August 2008)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1584282304
ISBN-13: 978-1584282303

Business Portraits für MaibornWolff et al

Posted by Stefan | Posted in People | Posted on 02-02-2010

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Business Portraits für MaibornWolff et al

Nach der Umbenennung meines Arbeitgebers von beck et al. projects zu MaibornWolff et al wurden natürlich entsprechend dem Konzept für die CI neue Bilder der Mitarbeiter gemacht.

Wie es nun mal so ist, kommen im Laufe der Zeit neue Mitarbeiter dazu, von denen auch passende Bilder benötigt werden. Das ist auch der Grund, warum ich auf meinem Blog von MaibornWolff et al schreibe, denn für die neuen Bilder wurde ich gefragt, ob ich sie machen möchte.

Auch wenn ich sonst eher im Studio arbeite, passte das ganz gut, weil ich mich eh ein bisschen mehr der Fotografie “on location” widmen möchte.

Das Konzept für die Bilder stand bereits und die Vorgabe war natürlich, dass die Bilder zu den schon bestehenden Bildern passen. Die Eckpunkte für die Bilder sind kurz zusammengefasst folgende:

  • Querformat
  • Person weit links
  • Unscharfe Person(en) im Hintergrund
  • insgesamt recht hell

Bewaffnet mit zwei Kompaktblitzgeräten, Funkauslöser für die Blitze, Kamera, lichtstarken Objektiven und diversem Kleinzeug ging es also ans Werk. Die Lichtsituation war an dem Tag alles andere als toll. Trotz 2.8er Blende lagen die Belichtungszeiten um die 1/20 s. Zum Glück gibts Einbeinstative, damit musste ich den ISO Wert nur ein bisschen hochschrauben um akzeptable Belichtungszeiten zu bekommen. Gleichzeitig konnte ich die Blitze mit relativ geringer Leistung blitzen lassen, wodurch schnellere Blitzfolgen möglich sind.

Bei dem ersten Set war das Hauptlicht ein Blitz, der durch einen Tri-Grip Diffusor von leicht oben rechts das Model ausleuchtete. Durch die grosse Fensterfront auf der rechten Seite und die weisse Wand auf der linken gab es genug Umgebungslicht um die Schatten aufzuhellen. Somit konnte ich den zweiten Blitz für den Flur im Hintergrund verwenden.

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Für das nächste Set mussten wir uns nur umdrehen. Dieses Mal stand mein Model direkt am Fenster und wurde von einem Blitz aufgehellt, der gegen die weisse Wand gegenüber der Fensterfront gerichtet war. Auch der zweite Blitz wurde weiter hinten so verwendet, damit auch die “et al’s” im Hintergrund hell genug sind.

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Video Tutorial – Aufhellblitz beim Outdoor Shooting

Posted by Stefan | Posted in Allgemein | Posted on 16-01-2010

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Video Tutorial – Aufhellblitz beim Outdoor Shooting

Von meinem Partner fototv.de kommt heute ein interessantes Video von Martin Krolop zum Thema Aufhellen mit einem Systemblitz beim Outdoor Shooting.

In diesem Workshop geht es um das Belichtungs-Problem beim Outdoor Shooting: Der große Helligkeitsunterschied zwischen Himmel und Motiv. Wie man diese schwierige Lichtsituation mit nur dem Systemblitz der Kamera in den Griff bekommt seht Ihr in diesem Film.

Meine 12 wichtigsten Bilder 2009

Posted by Stefan | Posted in Allgemein | Posted on 29-12-2009

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Meine 12 wichtigsten Bilder 2009

Zwölf gute Fotos in einem Jahr sind eine gute Ausbeute. – Ansel Adams

Mit diesem bekannten Zitat leitet Martin seinen Artikel über seine 12 wichtigsten Fotos 2009 ein. Martin von visuelleGedanken sucht in einer Blogparade das beste Bild. Eine schöne Idee für den Jahresabschluss wie ich finde, also mache ich das auch mal so…

A tough choice for a girl

Nach wie vor eines meiner persönlichen Lieblingsbilder, weil es ein typisches Frauenklischee so schön verkörpert.

cross

Das Bild gefällt mir sehr gut, da die Pose von Model Moviko super passt und das Bild durch das etwas minimalistische “Outfit” sehr sexy aussieht, aber trotzdem nichts zeigt. Read the rest of this entry »

kontrastreich.net vs. capture-the-light.de

Posted by Stefan | Posted in Allgemein | Posted on 24-11-2009

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kontrastreich.net vs. capture-the-light.de

Viele fragen mich, in welchem Verhältnis die beiden Seiten kontrastreich.net und capture-the-light.de stehen. Das möchte ich mit diesem Artikel mal ein bisschen genauer erklären.

Wie einige schon richtig erkannt haben, werden beiden Seiten von mir gemacht. Die Seite kontrastreich.net ist meine Portfolio Seite, auf der “nur” Bilder aus verschiedenen Shootings zu sehen sind, ohne dass ich dabei irgendwie auf die Hintergründe oder Entstehung der Bilder eingehe.

Die Seite ist für alle gedacht, die sich einen Überblick über meine Arbeiten im Bereich People Fotografie machen möchten, wobei die thematischen Schwerpunkte dabei ganz klar auf den Bereichen Gothic / Fetish und  Fantasy liegen. Die Seite ist sehr bilderlastig und damit zum Anschauen und Geniessen gedacht ;-) Wer das Cool Iris Plugin hat, kann die Bilder auch damit betrachten.

kontrastreich.net Vorschau

Viele der Bilder, die ich auf meinem Blog hier zeige, tragen deshalb auch kontrastreich.net als Schriftzug. kontrastreich ist auch meist mein Nickname in diversen Fotocommunities oder auch bei Twitter.

Wenn ihr diesen Eintrag hier lest, dann kennt ihr capture-the-light.de ja wahrscheinlich schon ein bisschen. Ich habe diesen Blog gestartet, weil ich zum einen eben auch ein bisschen was zu meinen Bildern schreiben will und weil ich hier auch Bilder aus ganz anderen Bereichen wie zum Beispiel Makrofotografie zeigen kann.

Ausserdem kann ich hier immer wieder auf die Bildbearbeitung eingehen, die mir bei meinen Bildern ja sehr wichtig ist.

So, ich hoffe, das ganze ist jetzt ein bisschen klarer geworden.

Dodge and Burn Tutorial – Technik mit Gradationskurven

Posted by Stefan | Posted in Bildbearbeitung, People, Tutorial | Posted on 08-11-2009

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Dodge and Burn Tutorial – Technik mit Gradationskurven

In meinem letzten Tutorial über Dodge and Burn (Abwedeln und Nachbelichten) habe ich gezeigt, wie man mit einer neutral grauen Ebene sehr gezielt abdunkeln und aufhellen kann. Nicht nur in Photoshop führen viele Wege zum Ziel, deshalb verwende ich dieses Mal zwei Gradationskurven um diesen Effekt zu erreichen.  Das Ziel bleibt dabei das gleiche wie beim letzten Mal: ich möchte die Kontraste verstärken um damit bestimmte Details im Bild hervorzuheben.

Das Ausgangsbild ist aus einem Shooting mit Model Dreamlight. Da Bild ist so allerdings nicht direkt aus der Kamera, sondern ich habe schon eine kleine Beauty Retusche gemacht. Wenn ihr mit der Maus auf das Bild geht, seht ihr, wie es nach der Dodge and Burn Bearbeitung aussieht.

Dodge_and_Burn_Tutorial_start_C_Stefan_Kassal

Wie habe ich also hier gearbeitet? Wie schon angedeutet, habe ich mit Gradationskurven gearbeitet, nämlich mit zweien. Eine ist für das Aufhellen, die andere für das Abdunkeln zuständig.

Über eine schwarze Ebenenmaske blende ich die Einstellungsebene erst einmal komplett aus. Anschliessend male ich mit weiss an den Stellen auf der Ebenenmaske, an denen ich entweder nachbelichten oder abwedeln möchte. Hier empfiehlt es sich wieder, mit einem Grafiktablett zu arbeiten, so dass man die Deckkraft der Farbe fein über den Druck des Stiftes regeln kann. Es geht aber natürlich auch ohne, allerdings muss man dann die Deckkraft manuell einstellen.

Die beiden Ebenen bzw. Ebenenmasken sehen bei mir am Ende so aus:

Dodge_and_Burn_Tutorial_Dodge_Ebene_C_Stefan_KassalDodge_and_Burn_Tutorial_Burn_Ebene_C_Stefan_Kassal

Diese Technik hat meiner Meinung nach einen grossen Vor- und Nachteil.

Der Vorteil ist, dass die Übergänge zwischen den bearbeiteten Stellen und den angrenzenden, die nicht verändert werden sollen, fliessender ist. Den Nachteil, den ich sehe, ist, dass man jedes Mal die Ebene wechseln muss, wenn man statt aufzuhellen eben abdunkeln möchte. Das konnte ich bei der letztens vorgestellten Technik schön über die Taste X machen, da ich auf nur einer Ebene gearbeitet habe. Dafür kann ich natürlich hier über die Ebenendeckkraft den Effekt feiner dosieren und zwar unabhängig fürs Aufhellen und Abdunkeln. Im Prinzip muss jeder selber ausprobieren, mit welcher Technik man besser zu Recht kommt.

Die beiden Gradationskurven müssen im Übrigen nicht zwingend im Ebenen Modus “Normal” angewandt werden. Manchmal liefert hier der Modus “Luminanz” bessere Ergebnisse, da die Tonwerte damit nicht verändert werden.

Eigentlich wäre das Bild nach dieser Bearbeitung auch schon fertig, ausser man möchte dem Bild einen bestimmten Look verleihen. Genau das habe ich hier am Ende noch gemacht.

Dodge_and_Burn_Tutorial_final_C_Stefan_Kassal

Neues Projekt – Tarotkarten – Karte 21: Die Welt

Posted by Stefan | Posted in Allgemein, Bildbearbeitung, People, Tarot | Posted on 09-10-2009

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Neues Projekt – Tarotkarten – Karte 21: Die Welt

Vor einiger Zeit habe ich mir ein länger laufendes Projekt ausgedacht: Ich möchte die 22 Tarot Karten der grossen Arkana in Bildern darstellen. Es ist jetzt nicht so, dass ich mit Tarot viel zu tun hätte, aber es gibt einen schönen Rahmen für das Projekt ab, damit die Bilder zusammen passen. Thematisch passt es auch ganz gut, da ich viel mit Fantasyelementen arbeiten kann.

Um das Problem zu umgehen, dass ich viele aufwendige Kostüme brauche um die einzelnen Figuren darzustellen, werden die Bilder zum grössten Teil recht sexy und erotisch sein, also in den Bereichen Teilakt und verdeckter Teilakt.

Das Projekt wird eine ganze Weile laufen, bis alle Bilder fertig sind und ich werde die entstandenen Karten nach und nach hier zeigen und dabei immer auf einen Aspekt näher eingehen.

Die ersten Karte, die ich gemacht habe, ist die Karte 21 – Die Welt – und damit die letzte Karte der grossen Arkana, da die Zählung bei 0 (Der Narr) anfängt.

XXI Die Welt

Stefan Kassal - mygall

Der Look der Karten soll natürlich immer derselbe sein, wie es eben bei einem vollständigen Kartendeck der Fall ist. Heute möchte ich auf die Bearbeitung der Haut näher eingehen. Read the rest of this entry »

Teufelszeug (aka Federn) im Studio

Posted by Stefan | Posted in People | Posted on 03-10-2009

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Teufelszeug (aka Federn) im Studio

Mit Model Lissy, mit der ich schon einige Shootings gemacht habe, wollte ich dieses Mal etwas Besonderes probieren.

Von einem alten Daunenkissen hatte ich jede Menge Federn und diese sollten im Bild auf mein Model herunterschweben und den Boden bedecken.

Anfangs haben wir es so versucht, dass Lissy die Federn hochwarf und ich an der Kamera und versuchte, im richtigen Augenblick abzudrücken. Für mein Model war es nicht so einfach, die Federn passend zu werfen und dabei noch ganz entspannt und natürlich freundlich zu schauen.

Also änderten wir den Plan: Die Kamera kam aufs Stativ, wurde mit einem Funkfernauslöser bestückt und ich konnte mich mit dem Sender für den Auslöser bewaffnet die Federn auf mein Model herunterfallen lassen.

Damit konnte sich Lissy voll aufs Posen konzentrieren. Das Problem, das noch nicht gelöst war, ist, dass die Federn meist genau vor einem Augen oder dem Mund waren, wenn ich auslöste. Um das zu umgehen, kam uns die Idee, die Federn nicht direkt über dem Model fallen zu lassen, sondern leicht dahinter.

Damit konnten wir das Bild dann machen.

In zwei weiteren Punkten war dieses Shooting noch etwas Besonderes:

  1. Bei keinem anderen Shooting hatte ich bis jetzt so viel Ausschuss bei den Bildern.
  2. Nach keinem anderen Shooting hat das Aufräumen des Studios so lange gedauert, wie hier. Diese kleinen Federn sind waren echt überall…

Lissy_federn1_kontrastreich_net

Stefan Kassal - mygallStefan Kassal - zoonar

Die Ausleuchtung für dieses Bild war relativ simpel gehalten. Zwei Softboxen von links und rechts und ein kleiner Blitz hinter dem Model am Boden.

Lighting Diagram Feder Shooting

Beautyretusche und Hautretusche – ein Tutorial

Posted by Stefan | Posted in Bildbearbeitung, People, Tutorial | Posted on 21-09-2009

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Beautyretusche und Hautretusche – ein Tutorial

In diesem Beitrag möchte ich Euch einen Weg vorstellen, wie ich eine Beauty- oder auch Hautretusche durchführe. Zuerst einmal das Ausgangsbild.

BeautyRetusche_kontrastreich_start

Das Bild meines Models sieht eigentlich schon sehr gut aus, aber trotzdem werde ich eine Beautyretusche durchführen um das Bild mehr in Richtung Cover eines Hochglanz- oder Modemagazins aussehen zu lassen.

Wie immer arbeite ich dabei mit Adobe Photoshop CS4, die Schritte sind aber auch in älteren Versionen von Photoshop oder anderen Bildbearbeitungsprogrammen wie z.B. The Gimp möglich.

Im ersten Schritt bessere ich kleinere Hautunreinheiten aus. Da ich gerne möglichst nicht-destruktiv arbeite, lege ich mir deshalb eine Kopie der Hintergrundebene an (Ctrl-J) und arbeite auf dieser. Mein Lieblingswerkzeug dafür ist das Ausbessernwerkzeug. Damit markiere ich den Bereich, den ich ausbessern möchte und ziehe ihn auf einen ähnlichen Bereich, der keine “Makel” hat. Bei solchen Arbeiten ist es meist sinnvoll, sich das Bild in der Zoomstufe 100% anzeigen zu lassen.

BeautyRetusche_kontrastreich_1

Als nächstes lege ich mir wieder einen Ebenenkopie an, stelle den Ebenenmodus auf Strahlendes Licht (Vivid Light) und invertiere das Bild (Ctrl-I). Das Ergebnis ist erst einmal etwas ungewöhnlich aus, aber das passt so.

BeautyRetusche_kontrastreich_2

Bevor ich weitermache, konvertiere ich diese Ebene für Smartfilter, so dass ich später die Filtereinstellungen noch anpassen kann. Dann rufe ich als ersten Filter den Gausschen Weichzeichner (Gaussian Blur) auf und bringe wieder ein bisschen Struktur zum Vorschein.

BeautyRetusche_kontrastreich_3

Gleich anschliessend kommt der Hochpassfilter (High Pass) zum Einsatz, der das ganze Bild recht weich macht. Die Einstellung wähle ich dabei so, dass mir die Haut gefällt.

BeautyRetusche_kontrastreich_4

Was dabei mit dem Rest des Bildes passiert, interessiert mich nicht, da ich den Effekt mit Hilfe einer  Ebenenmaske eh nur da einblende, wo ich ihn brauche, nämlich auf der Haut. Read the rest of this entry »