Posted by Stefan | Posted in People | Posted on 09-11-2010
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In meinem heutigen Beitrag geht es um das Thema Fetischfotografie. Ich denke mal, das dürfte einer der Bereiche sein, zu dem es die unterschiedlichsten Vorstellungen, Meinungen und Ansichten gibt.
Ähnlich wie bei der Aktfotografie reicht die Bandbreite der Bilder von komplett geschmacklos und billig bis hin zu wahren Meisterwerken.
Während bei der Aktfotografie das Thema aber noch recht gut abgegrenzt ist, kann man die Fetischfotografie gar nicht so eingrenzen, da es eben die unterschiedlichsten Vorstellungen davon gibt. Da ich auch in der Gothic Szene aktiv bin (früher mehr als heute) und diese Szene eh recht offen und tolerant ist, sind meine Bilder auch von Elementen dieser Szene geprägt. Das bedeutet Lack- oder Latexoutfits, hohe Schuhe oder auch Elemente aus dem Bondage Bereich.
Während der eine jetzt ein Model in Latexoutfit als Fetishfotografie bezeichnet, gibt es aber auch andere, die das unter Fashion einordnen. Die Grenzen sind also recht fliessend.
Die folgenden Bilder aus einem Shooting mit Model La Candy reihe ich für mich in den Bereich Fetischfotografie ein, da sie sich einiger der oben genannten Elemente bedienen.




Natürlich müssen auch solche Bilder nicht immer todernst sein, sondern dürfen auch zum Schmunzeln anregen. Eigentlich könnte das sogar das Titelbild für eine neue Diät sein…


Das zeigt auch wie leicht man ein die Aussage eines Bildes durch das Austauschen eines Accessoires ändern kann.
Wie steht ihr zu dem Thema, habt ihr auch schon mal Bilder in dieser Richtung gemacht?
Posted by Stefan | Posted in Allgemein, People | Posted on 05-10-2010
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Steffen fragt auf seinem Blog, was seine Leser inspiriert. Eine schöne Frage, deshalb möchte ich auch einen kurzen Beitrag dazu schreiben.
Es sind eigentlich sehr unterschiedliche Dinge. Zum einen stöbere ich gerne auf Seiten wie deviantART.com, weil man da sehr viele talentierte und kreative Künstler finden kann, die tolle Bilder machen. Manchmal ist es dann auch nur ein Detail in einem Bild, das mich auf eine Idee bringt.
Zeitschriften wie Photographie oder Docma bringen mich zum Teil auch auf Ideen, die ich dann irgendwann mal umsetze (oder es zu minderst versuche).
Ansonsten sind es sehr oft Filme, Computerspiele oder auch Songtexte, bei denen mir Ideen kommen. Ganz wichtig ist auch das Model. Oft kommt es vor, dass während dem Shooting noch eine schöne Idee entsteht, weil sie noch ein bestimmtes Outfit oder Accessoires eingepackt hat.
Bei dem Zentauren Bild war es zum Beispiel so, dass ich die Idee hatte, ein Bild in der Art zu machen und der Mann meines Models Mika dann während dem Shooting noch schnell nach Hause gefahren ist, um den Bogen zu holen. So ergibt sich ein Teil des Bildes erst während dem Shooting.


Die Idee an sich kam mir hier durch Fantasy Rollenspiele am Computer und Filme aus diesem Genre.
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Posted by Stefan | Posted in People | Posted on 29-09-2010
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Vor langer Zeit habe ich einen Artikel darüber geschrieben, was für mich ein gutes Model ausmacht.
Es gibt aber definitiv einen Punkt, der noch auf die Liste muss: Wenn das Model selbst kreativ ist und sich selber Outfits schneidert. Und wenn sie dann wie Mika auch noch in LARPs mitmacht, ist das eigentlich schon ein Garant für gelungene und aussergewöhnliche Bilder.


Denn dadurch hat sie nicht nur das Outfit, sondern auch die passenden Accessoires dazu!
Die Bilder mit diesem Outfit haben wir am Ende des Shootings gemacht, da sie schon ein paar Shootings mit dem Outfit gemacht hatte. Dieses Mal sollten die Bilder aber etwas Mystisches und Geheimnisvolles haben.
Dementsprechend habe ich auch die Lichtsetzung gewählt: Hauptlicht ist ein Beauty Dish von rechts oben. Von links hinten kam noch einen Softbox als leichtes Streiflicht zum Einsatz.

Neben dem Thema Trankmischen biete sich natürlich auch Tarotkarten legen an.


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Posted by Stefan | Posted in People | Posted on 30-08-2010
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…ist und bleibt eine grosse weisse Wand oder Decke, über die man indirekt blitzen kann.
Vor kurzem hatte ich wieder die Gelegenheit Business Portraits für meinen Arbeitgeber MaibornWolff et al zu machen. Der Aufbau und die Bildcharakteristik habe ich einem früheren Artikel schon einmal beschrieben und ihr könnt die Idee, die hinter den Bildern steckt, hier nachlesen.

Auch dieses Mal habe ich wieder mit zwei Aufsteckblitzen gearbeitet, die per Funk ausgelöst wurden. Die verwendeten Lichtformer waren hier “nur” die bestehenden Wände und Decken.

Ein Blitz – auf 28 mm gezoomt – war hinter mir in die Ecke zwischen Wande/Sonnenschutz am Fenster/Decke gerichtet. Damit wird das Licht von der grossen weissen Fläche zurückgeworfen und wird dadurch sehr weich und diffus, genau so, wie ich es hier brauche.
Der zweite Blitz war auf die weisse Wand im Hintergrund gerichtet, damit auch dieser schön hell wird.

Es müssen also nicht immer grosse Softboxen oder Schirme sein, man muss nur die Möglichkeiten, die die Location hergibt, richtig nutzen!
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