Posted by Stefan | Posted in Tutorial | Posted on 07-07-2010
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Im Film geht’s ums Blitzen auf den zweiten Vorhang: Die Frage, wann der Blitz gezündet werden soll, ist vor allem dann wichtig, wenn es darum geht bewegende Objekte abzulichten. Anhand eines kleinen Versuchaufbaus zeigt Martin Krolop, wo die Unterschiede zwischen dem Blitzen auf den ersten bzw. zweiten Vorhang liegen und wie diese beiden Blitzarten die Bewegungslogik beeinflussen.
Der Film wurde wieder von meinem Partner fototv.de zur Verfügung gestellt. So, jetzt viel Spass damit!
In diesem Artikel möchte ich zeigen, wie einfach es ist, Bilder bei einem Shooting direkt von der Kamera auf den Computer bzw. Notebook zu laden.
Der Vorteil, den das hat, dürfte klar auf der Hand legen: Ich kann die Bilder auf meinem grossen Monitor viel besser beurteilen als und dem kleinen Display der Kamera. Ausserdem sieht mein Model die Bilder so auch gleich und kann so selber die Pose korrigieren bzw. sieht wie sie wirkt.
Meine Anleitung funktioniert mit Lightroom und dem Canon EOS Utility. Ich denke aber, dass es auch auf andere Kameras mit ähnlicher Software übertragen werden kann.
Wenn ich meine Kamera per USB mit dem Rechner verbinde, öffnet sich bei mir automatisch das Canon EOS Utility. Wenn das bei Euch nicht so eingestellt ist, müsst ihr es von Hand starten.
Hier geht ihr auf den Button Preferences und bekommt dann folgendes Fenster.
Den Basic Settings Reiter habe ich schon übersprungen, wichtig für uns ist nämlich der Destination Folder. Hier wählt man einen beliebigen Ordner auf der Platte, den man vorher angelegt hat. Wichtig ist, dass der Ordner leer sein muss! Read the rest of this entry »
Der Shortcut, den ich Euch heute vorstellen möchte, ist ungefähr genauso lang wie der Titel dieses Artikels und verdient damit den Namen Shortcut eigentlich gar nicht. Trotzdem ist er extrem nützlich.
Oft gibt es einen Punkt in der Bildbearbeitung, an dem man alle bisherigen Ebenen auf einer Ebene kombiniert braucht, um zum Beispiel einen Filter darauf anwenden zu können. Man könnte natürlich das komplette Bild auf die Hintergrundebene reduzieren (Layer-Flatten Image), aber das ist im Sinne einer nicht-destruktiven Bildbearbeitung das schlechteste, was man manchen kann, da man anschliessend keine Möglichkeit mehr hat, Änderungen an z.B. Einstellungsebnen zu machen.
Eleganter ist es da mit CTRL-ALT-SHIFT-E alle Ebenen zu einer neuen zusammenzufassen. Damit bleiben nämlich alle bisher erstellten Ebenen erhalten.
Phil schreibt in seinem Blog darüber, wie der die Bilder nach dem Shooting auswählt. Ich hatte meinen Workflow hier schon mal kurz beschrieben. Aber weil ich neugierig bin, habe ich mal einen Teil von Phils Methode ausprobiert und ich muss sagen, sie gefällt mir recht gut. Seinen kompletten Workflow lest ihr am besten in seinem Blog nach.
Zu Beginn mache ich mir Stacks mit ähnlichen Bildern, aus denen ich dann das beste raus suchen möchte. Anschliessend markiere ich alle Bilder eines Stacks (vorher den Stack expandieren) und klicke auf das erste Bild.
Jetzt wechsle ich in den Compare Modus (Taste C) und habe somit zwei Bilder zur Auswahl, am Anfang wird das erste Bild zwei mal angezeigt. Im linken Fenster habe ich meinen aktuellen Favoriten (Select) und rechts praktisch den Herausforderer (Candidate). Mit den Cursortasten rechts und links scrollt man durch die Bilder im rechten Fenster und mit oben und unten wechselt man den Select und den Candidate aus.
Wenn man nun irgendwelche anderen Bildmarkierungen wie Flags, Labels oder Sterne vergibt, werden die immer auf den aktuellen Favoriten angewendet.
Ist man durch alle Bilder durch, ist das Bild im linken Fenster dasjenige, das einem am besten gefallen hat. Das ganze ist eigentlich ganz einfach und geht recht schnell. Ich denke mal, ich werde diese Methode in Zukunft öfters mal anwenden.