Video Tutorial – Blitzen auf den zweiten Vorgang mit Martin Krolop

Posted by Stefan | Posted in Tutorial | Posted on 07-07-2010

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Im Film geht’s ums Blitzen auf den zweiten Vorhang: Die Frage, wann der Blitz gezündet werden soll, ist vor allem dann wichtig, wenn es darum geht bewegende Objekte abzulichten. Anhand eines kleinen Versuchaufbaus zeigt Martin Krolop, wo die Unterschiede zwischen dem Blitzen auf den ersten bzw. zweiten Vorhang liegen und wie diese beiden Blitzarten die Bewegungslogik beeinflussen.

Der Film wurde wieder von meinem Partner fototv.de zur Verfügung gestellt. So, jetzt viel Spass damit!

Tethered Shooting mit Lightroom und Canon EOS Utility

Posted by Stefan | Posted in Bildbearbeitung, Tutorial | Posted on 03-06-2010

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In diesem Artikel möchte ich zeigen, wie einfach es ist, Bilder bei einem Shooting direkt von der Kamera auf den Computer bzw. Notebook zu laden.

Der Vorteil, den das hat, dürfte klar auf der Hand legen: Ich kann die Bilder auf meinem grossen Monitor viel besser beurteilen als und dem kleinen Display der Kamera. Ausserdem sieht mein Model die Bilder so auch gleich und kann so selber die Pose korrigieren bzw. sieht wie sie wirkt.

Meine Anleitung funktioniert mit Lightroom und dem Canon EOS Utility. Ich denke aber, dass es auch auf andere Kameras mit ähnlicher Software übertragen werden kann.

Wenn ich meine Kamera per USB mit dem Rechner verbinde, öffnet sich bei mir automatisch das Canon EOS Utility. Wenn das bei Euch nicht so eingestellt ist, müsst ihr es von Hand starten.

Hier geht ihr auf den Button Preferences und bekommt dann folgendes Fenster.

Den Basic Settings Reiter habe ich schon übersprungen, wichtig für uns ist nämlich der Destination Folder. Hier wählt man einen beliebigen Ordner auf der Platte, den man vorher angelegt hat. Wichtig ist, dass der Ordner leer sein muss! Read the rest of this entry »

Photoshop Quick Tip – Ebenen zu einer neuen zusammenfassen

Posted by Stefan | Posted in Bildbearbeitung, Quick Tip | Posted on 04-12-2009

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Der Shortcut, den ich Euch heute vorstellen möchte, ist ungefähr genauso lang wie der Titel dieses Artikels und verdient damit den Namen Shortcut eigentlich gar nicht. Trotzdem ist er extrem nützlich.

Oft gibt es einen Punkt in der Bildbearbeitung, an dem man alle bisherigen Ebenen auf einer Ebene kombiniert braucht, um zum Beispiel einen Filter darauf anwenden zu können. Man könnte natürlich das komplette Bild auf die Hintergrundebene reduzieren (Layer-Flatten Image), aber das ist im Sinne einer nicht-destruktiven Bildbearbeitung das schlechteste, was man manchen kann, da man anschliessend keine Möglichkeit mehr hat, Änderungen an z.B. Einstellungsebnen zu machen.

Eleganter ist es da mit CTRL-ALT-SHIFT-E alle Ebenen zu einer neuen zusammenzufassen. Damit bleiben nämlich alle bisher erstellten Ebenen erhalten.

PS_QuickTip_CtrlAltShiftE

Bildauswahl oder “Viele Wege führen nach Rom”

Posted by Stefan | Posted in Bildbearbeitung, Tutorial | Posted on 27-02-2009

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Phil schreibt in seinem Blog darüber, wie der die Bilder nach dem Shooting auswählt. Ich hatte meinen Workflow hier schon mal kurz beschrieben. Aber weil ich neugierig bin, habe ich mal einen Teil von Phils Methode ausprobiert und ich muss sagen, sie gefällt mir recht gut. Seinen kompletten Workflow lest ihr am besten in seinem Blog nach.

Zu Beginn mache ich mir Stacks mit ähnlichen Bildern, aus denen ich dann das beste raus suchen möchte. Anschliessend markiere ich alle Bilder eines Stacks (vorher den Stack expandieren) und klicke auf das erste Bild.

Jetzt wechsle ich in den Compare Modus (Taste C) und habe somit zwei Bilder zur Auswahl, am Anfang wird das erste Bild zwei mal angezeigt. Im linken Fenster habe ich meinen aktuellen Favoriten (Select) und rechts praktisch den Herausforderer (Candidate). Mit den Cursortasten rechts und links scrollt man durch die Bilder im rechten Fenster und mit oben und unten wechselt man den Select und den Candidate aus.

compareview

Wenn man nun irgendwelche anderen Bildmarkierungen wie Flags, Labels oder Sterne vergibt, werden die immer auf den aktuellen Favoriten angewendet.

Ist man durch alle Bilder durch, ist das Bild im linken Fenster dasjenige, das einem am besten gefallen hat. Das ganze ist eigentlich ganz einfach und geht recht schnell. Ich denke mal, ich werde diese Methode in Zukunft öfters mal anwenden.

Was meint ihr dazu?

Bildbearbeitungsworkflow – RAW Konvertierung

Posted by Stefan | Posted in Bildbearbeitung | Posted on 18-12-2008

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Im ersten Teil dieser Serie habe ich beschrieben, wie ich die Bilder für die Bearbeitung in Lightroom auswähle, jetzt möchte ich Euch zeigen, welche Anpassungen ich in Lightroom mache, um das beste aus der RAW Datei herauszuholen.

Der erste Schritt ist die Anpassung des Weissabgleichs. Meine Kamera habe ich praktisch immer auf automatischen Weissabgleich (AWB) stehen, so dass ich jetzt im RAW Konverter überprüfen muss, ob der Weissabgleich passt, oder ob ich etwas daran ändern möchte.

Besonders wichtig ist dieser Schritt, wenn man im Studio mit Blitzen fotografiert, da das Einstelllicht meist eine andere Farbtemperatur als der Blitz selber hat.

Das ganze ist einfach über die zwei Regler in Lightroom zu machen, wobei auch die Automatik in Lightroom oft sehr gute Ergebnisse liefert.

Als nächstes prüfe ich die Belichtung des Bildes. Gibt es helle oder dunkle Bereiche, die keine Zeichnung mehr haben?

Über die Taste “J” kann man sich diese Bereiche schnell und einfach anzeigen lassen. Zu helle Bereiche werden rot, zu dunkle blau angezeigt. Über die Regler für die Belichtungskorrektur passe ich die Verteilung von hellen und dunklen Bereichen so an, dass es mir gefällt.

Mit den Reglern Fill Light und Recovery lässt sich die Zeichnung in den ausgefressenen Teilen des Bildes meist wieder zurückholen, sofern man das will. Nicht jedes Bild muss meiner Meinung nach in allen Teilen Zeichnung haben, es dürfen ruhige auch mal Teile ganz weiss oder schwarz sein, das hängt eben stark vom Bild und der gewünschten Wirkung ab.

Anschliessend stelle ich über den Kontrast- und den Klarheitregler (Clarity) den Kontrast des Bildes ein. Je nachdem, was für ein Bild ich bearbeite, mache ich das nur ganz dezent oder eben ein bisschen mehr. Das Schöne an Lightroom 2 ist, dass man diese Änderungen mit dem Adjustment Brush ganz gezielt an bestimmten Stellen des Bildes anwenden kann.

Wenn das Bild eh noch in Photoshop bearbeitet werden soll, mache ich die Einstellungen in Lightroom nur ganz dezent, wenn ich es nicht mehr in Photoshop bearbeiten will – z. B. bei Makroaufnahmen – stelle ich es in Lightroom so ein, dass es mir gut gefällt.

Zu guter letzt drehe ich manchmal noch an den Farbreglern, um die Sättigung oder Luminanz bestimmter Farbbereich zu optimieren.

Je nach Bild geht es dann in Photoshop weiter oder direkt mit der Verschlagwortung in Lightroom.


Bildbearbeitungsworkflow – Allgemeines und Auswahl

Posted by Stefan | Posted in Bildbearbeitung | Posted on 15-11-2008

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Ich möchte Euch meinen Workflow vorstellen und zeigen, wie ich meine Bilder aussortiere, verwalte und bearbeite.

Die verwendeten Programme sind dabei
•    Adobe Lightroom 2
•    Adobe Photoshop CS 4

Im Prinzip kann das ganze aber natürlich auch auf andere Programme übertragen, da es ja hauptsächlich um die Vorgehensweise geht.

Generell fotografiere ich grundsätzlich im RAW Format um die best mögliche Qualität zu bekommen und selbst beeinflussen zu können, wie das Bild entwickelt wird.
Damit ich nicht schon beim Entwickeln des RAWs in Lightroom Farbinformationen verliere, habe ich den Farbraum “Pro Photo RGB” als Standardfarbraum in Lightroom und Photoshop eingestellt. Das macht allerdings nur dann Sinn, wenn der Monitor kalibriert ist und man ein möglichst durchgängiges Farbmanagement hat.

Survey View

Nachdem die Bilder in Lightroom importiert sind, gehe ich sie zuerst alle einmal durch und sortiere diejenigen aus, die technisch oder inhaltlich nicht gut sind, weil sie zum Beispiel unscharf sind oder das Model gerade die Augen zu hatte.
Diese Bilder werden gleich mit einem “X” für rejected markiert und nicht mehr weiter beachtet. Diesen Schritte machen ich ganz gerne zusammen mit meinem Model, damit auch gleich die Bilder aussortiert sind, auf denen sie sich selbst nicht gefällt.

Als nächsten Schritt gehe ich noch mal alle Bilder durch vergebe zwischen einem und fünf Sterne, je nachdem, wie gut mir das Bild gefällt. Es kann natürlich sein, dass ich auch hier Bilder als rejected markiere und damit aussortiere.
Nach diesem Durchgang lösche ich mit Strg-Backspace alle mit X markierten Bilder endgültig.

Von den fünf Sterne Bildern suche ich mir dann nach und nach die Bilder aus, die ich bearbeiten will. Vor allem wenn ich einige sehr ähnliche Bilder zur Auswahl habe, verwende ich gerne den Survey Modus von Lightroom (Bilder markieren und dann N) um das Bild zu finden, dass mir im Endeffekt sowohl vom Bild selbst, als auch technisch am besten gefällt.

Manchmal greife ich noch mal auf vier Sterne Bilder zurück, wenn ich zum Beispiel von einer bestimmten Pose oder einem Outfit eines Models kein Bild mit fünf Sternen markiert habe, aber trotzdem eins davon bearbeiten möchte.

Die bearbeiteten Bilder werden schliesslich mit einer Flagge als Pick markiert (P) und in eine Collection für das Shooting aufgenommen. So habe ich immer einen schnellen Überblick, welche Bilder aus einem Shooting bearbeitet wurden.




Bildbearbeitung – vom guten zum besseren Bild

Posted by Stefan | Posted in Bildbearbeitung, People | Posted on 03-09-2008

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Die Bildbearbeitung ist in der digitalen Fotografie nicht mehr wegzudenken.

Wo man früher in der Dunkelkammer versucht hat, das beste aus dem Bild herauszuholen, greift man heute in den meisten Fällen zur digitalen Bildbearbeitung.
Selbst die Kamera bearbeitet die Bild intern schon. Wenn man Bilder im JPG Format aufnimmt, übernimmt die Firmware der Kamera die komplette Umwandlung in dieses Format und legt Parameter wie Farbsättigung, Weissabgleich oder Schärfe fest.

Wer dagegen im RAW Format fotografiert, überlässt der Kamera nur die allernötigsten Schritten und hat den Rest selbst in der Hand, was selbstverständlich empfehlenswert ist.

Es gilt natürlich weiterhin, dass die Qualität des Ausgangsmaterials stimmen muss! Mit der digitalen Bildbearbeitung (oft kurz EBV oder BEA abgekürzt) kann man auch aus einem schlechten Bild kein tolles machen, obwohl das oft angenommen wird.

Heute möchte ich Euch zeigen, wie man ein “normales” Studiobild aufwerten kann, auch wenn man keinen neuen Hintergrund oder ähnliches einfügen möchte.

Das folgende Bild zeigt die endgültige Version des Bildes nach der Bearbeitung. Wenn ihr den Mauszeiger über dem Bild positioniert, seht ihr das ursprüngliche Bild, wenn ihr das Bild anklickt, seht ihr die finale Version grösser.

Stefan Kassal - zoonar

Welche Schritte habe ich also angewandt, um das Bild zu bekommen, das ich will?

  1. Bild im RAW-Konverter öffnen und die Parameter so anpassen, dass man ein gut verteiltes Histogramm hat oder das Bild schon im groben den eigenen Vorstellungen entspricht.
  2. Bild im Bildbearbeitungsprogramm (Photoshop, Gimp, Paintshop Pro,…) öffnen.
  3. Egal wie perfekt das Model gestylt ist, der erste Schritt ist immer die Beauty Retusche. Dabei werden Hautunreinheiten beseitig, so dass die Haut insgesamt glatter und weicher aussieht. Bei einer guten Beauty Retusche ist es sehr wichtig, dass man die Haut nicht einfach glattbügelt, es sollten immer noch die Poren der Haut zu sehen sein.
  4. Als nächstes wende ich eine Technik namens Dodge & Burn an. Dabei werden hellen Bereiche weiter aufgehellt und dunkle noch stärker abgedunkelt. Damit kann man zum Beispiel die Gesichtsform oder die Struktur der Kleidung betonen.
  5. Damit das ganze etwas leuchtender wird, setze ich gerne den Ebenenverrechnungsmodus Weiches Licht ein. Das kann man entweder zusammen mit einer Volltonfarbebene machen oder wie in diesem Fall, das Bild auf eine Ebene kopieren, auf weiches Licht setzen und dann weichzeichnen. Die Intensität des Effekts wird über die Ebenendeckkraft und/oder eine Ebenenmaske dosiert.

Das fertige Bild wirkt jetzt viel klarer und strahlender und könnte so durchaus in einem Hochglanz Fashion Magazin zu finden sein ;-)